Formel-1-Weltmeister Lando Norris würde sich auf den viermaligen Champion Max Verstappen als Teamkollegen bei McLaren freuen.
"Um ehrlich zu sein, wollen eine Menge Fahrer zu McLaren. Ich weiss nicht, warum nur Max herausgegriffen wird?", sagte Norris amüsiert vor seinem Heim-Grand-Prix in Grossbritannien am Sonntag (16:00 Uhr/LIVE auf Sky Sport Formel 1) in Silverstone über angebliche Verhandlungen.
Es sei cool, wenn ein vierfacher Weltmeister kommen würde, "auch wenn ich nicht weiss, wie viel davon stimmt. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, mit anderen Fahrern zu fahren, gefällt mir das schon", meinte der Engländer.
Verstappen und die Ausstiegsklausel
Norris hat bei McLaren noch einen Vertrag bis mindestens 2027, sein Teamkollege Oscar Piastri ist ebenfalls langfristig angestellt. Spekulationen um einen vorzeitigen Abschied von Verstappen, der bei Red Bull noch bis 2028 gebunden ist, halten sich schon lange. Dem Vernehmen nach besitzt der Niederländer eine Ausstiegsklausel.
ZUM DURCHKLICKEN: Die Vertragslaufzeiten der F1-Piloten
Image:Weltmeister Lando Norris fährt noch bis mindestens 2027 für McLaren.
Image:Der Vertrag von Oscar Piastri beim Papaya-Team ist bis 2028 datiert.
Image:Der Vertrag von George Russell bei Mercedes läuft Ende 2027 aus.
Image:Auch Andrea Kimi Antonelli ist bei Mercedes bis 2026 Stammpilot.
Image:Der vierfache Weltmeister Max Verstappen bleibt noch bis 2028 bei Red Bull.
Image:Isack Hadjar ersetzt nach einem starken Rookie-Jahr bei den Racing Bulls Yuki Tsunoda und fährt 2026 im zweiten Red Bull.
Image:Charles Leclerc hat bei Ferrari einen Kontrakt bis 2028.
Image:Auch F1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton bleibt der Scuderia 2026 erhalten. Sein Vertrag läuft bis 2027.
Image:Alexander Albon hatte im Mai 2024 einen neuen mehrjährigen Vertrag bis mindestens 2026 bei Williams unterschrieben.
Image:Teamkollege Carlos Sainz geht 2026 in seine zweite Saison beim Traditionsrennstell.
Image:Routinier Fernando Alonso könnte bei Aston Martin seine letzte F1-Saison fahren.
Image:Auch Lance Stroll wird mindestens noch 2026 für Aston Martin an den Start gehen.
Image:Liam Lawson fährt nach seiner Ausbootung bei Red Bull auch 2026 für die Racings Bulls.
Image:Arvid Lindblad ist 2026 der einzige Rookie im Feld. Der Brite mit indisch-schwedischen Wurzeln fährt für die Racing Bulls.
Image:Youngster Oliver Bearman geht bei Haas in sein zweites F1-Jahr.
Image:Esteban Ocon hatte Alpine 2024 verlassen. Bei seinem neuen Arbeitgeber Haas hatte er einen Vertrag über mehrere Jahre unterzeichnet.
Image:Nico Hülkenberg ist aktuell der einzige deutsche Pilot in der Formel 1. Zur Saison 2025 wechselte er von Haas zu Sauber und fährt dort beim neuen Audi-Werksteam auch 2026 mit Option auf 2027.
Image:Bei Audi heisst sein Teamkollege auch weiterhin Gabriel Bortoleto.
Image:Pierre Gasly hatte im Sommer 2025 seinen Vertrag bei Alpine verlängert und fährt nun bis mindestens 2028 für den französischen Rennstall.
Image:Franco Colapinto hatte Jack Doohan nach nur sechs Rennen 2025 bei Alpine ersetzt. Alpine verlängerte seinen Vertrag für die Saison 2026.
Image:Valtteri Bottas fährt ab 2026 für das Cadillac Formula 1 Team. Der Vertrag geht bis 2027.
Image:Sergio Perez fährt ab 2026 für das Cadillac Formula 1 Team. Auch sein Kontrakt ist bis 2027 datiert.
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Am vergangenen Wochenende in Spielberg traten McLaren und auch Mercedes, das immer wieder als möglicher künftiger Arbeitgeber gehandelt wird, Gerüchten über eine Verpflichtung Verstappens zur neuen Saison entgegen.
Mercedes will "nichts ändern"
"Unser Plan ist es, an der Fahrerpaarung nichts zu ändern", sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff. "Für uns ist wichtig, dass wir jetzt eine Stabilität haben." WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli und sein erster Verfolger George Russell bilden die Fahrerpaarung bei den Silberpfeilen. Verstappen liegt in der Wertung nur auf Position sieben.
Image:LIVE bei Sky Sport: Die Zeiten aller Sessions beim GP von Grossbritannien in Silverstone.
McLaren-Geschäftsführer Zak Brown sagte: "Wir haben zwar Verträge, aber selbst wenn man die Verträge ausser Acht lässt: Sie fühlen sich hier sehr wohl, und wir sind sehr zufrieden mit ihnen."
Während Mercedes mit der Einführung der neuen Regeln einen schnellen Rennwagen gebaut hat, hat McLaren, das mit Antrieben des deutschen Motorenbauers antritt, den Anschluss an die Spitze verloren.