Aus gegen PSG! Die Elf von Trainer Vincent Kompany fliegt gegen Paris aus der Königsklasse - ein Kommentar zum Ausscheiden von Sky Sport Reporter Kerry Hau aus der Allianz Arena.
Es sollte ein grosses Fussballfest in Rot werden. Der letzte Schritt ins Finale von Budapest. Doch der Bayern-Traum ist ausgeträumt. Auf das fulminante 5:4 im Hinspiel folgte ein 1:1 in der Allianz Arena. Zu wenig. Zu wenig von den Bayern.
Keine Frage: Paris Saint-Germain hatte grosses Glück, das Spiel zu elft zu beenden. Bei der strittigen Handspiel-Szene um Joao Neves verliess sich Referee Joao Pinheiro zwar auf das Regelwerk. Aber zuvor hätte Nuno Mendes schon Gelb-Rot sehen müssen. Darüber dürfen sich die Bayern zu Recht beklagen.
Bayern-Spiel fehlte es an an Struktur & Präzision
Genauso dürfen sie sich aber auch vorwerfen lassen, nicht an ihr Leistungsmaximum gekommen zu sein. Es fehlte im Rückspiel im eigenen Spiel an Struktur, Präzision und Durchschlagskraft. Offensiv wirbelte nur der unermüdliche Luis Diaz von der ersten bis zur letzten Minute. Jamal Musiala, Michael Olise und Harry Kane - bis auf sein spätes Ausgleichstor - blieben weitestgehend blass und wurden auch konsequent von den PSG-Verteidigern beackert.
Speziell Musiala ist nach seiner langen Verletzung immer noch nicht der alte. Während sich die FCB-Defensive wie schon im Hinspiel in Paris als löchrig erwies - und auf Manuel Neuers Paraden angewiesen war.
Bayern sind gegen Europas bestes Team ausgeschieden
PSG war über beide Spiele hinweg den kleinen, aber entscheidenden Tick besser. Luis Enrique hat sein Team top ein- und aufgestellt. Seine Defensive auch nach dem Ausfall von Achraf Hakimi stabilisiert. Das ist Vincent Kompany nicht gelungen. Weil er anders als in Enrique auch keine Weltklasse-Aussenverteidiger hat.
Jetzt ist der Titelverteidiger drauf und dran, als erstes Team nach Real Madrid den Henkelpokal zu verteidigen.
Die Bayern sind gegen das beste Team in Europa ausgeschieden.