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Das Wichtigste zur Schweizer EM-Generalprobe

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Von Donnerstag bis Samstag findet in Winterthur der Yellow Cup statt. Für die Schweiz, die Ukraine und Nordmazedonien dient das Traditionsturnier als Generalprobe für die EM. Die wichtigsten Fakten.

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Nikola Portner darf nach einer Dopingsperre wieder für die Schweiz spielen © KEYSTONE/TIL BUERGY

Erstmals wurde der Yellow Cup im Jahr 1972 ausgetragen, aus Anlass des zehnjährigen Bestehens von Yellow Winterthur. Zunächst war er primär ein internationales Klubturnier. Seit 1999 treten nur noch Nationalmannschaften an. Der Event bietet den Teams eine optimale Gelegenheit, sich auf Welt- oder Europameisterschaften vorzubereiten, die seit der Jahrtausendwende bei den Männern stets im Januar beginnen.

Seit nur noch Nationalmannschaften teilnehmen, gewann die Schweiz das Turnier siebenmal, zuletzt 2024, als sie zum dritten Mal in Folge siegte. Zuvor hatte sie auch 1982 und 1988 triumphiert. Im vergangenen Jahr belegten die Gastgeber hinter der Niederlande den 2. Platz.

Die Schweizer treffen der Reihe nach auf die Ukraine, Bahrain und Nordmazedonien. Die erste und die dritte Partie der Einheimischen wird jeweils um 18.00 Uhr angepfiffen, die zweite um 20.15 Uhr. Die Ukraine und Nordmazedonien sind wie die Schweiz für die EM-Endrunde in Dänemark, Schweden und Norwegen qualifiziert. Diese beginnt am 15. Januar.

Gegen die Ukraine spielten die Schweizer bisher zwölfmal. Die Bilanz ist mit sieben Siegen, einem Unentschieden und vier Niederlagen positiv. Das letzte Aufeinandertreffen fand Anfang Januar 2020 am Yellow Cup statt, damals gewann die Schweiz deutlich 32:22. Das Duell gegen Bahrain ist eine Premiere. Gegen den auf dem Papier stärksten Gegner Nordmazedonien gingen die letzten sieben Spiele allesamt verloren. An der EM-Endrunde vor zwei Jahren setzte es im abschliessenden Vorrundenspiel eine 27:29-Niederlage ab. Es war das letzte Länderspiel des jetzigen Nationaltrainers Andy Schmid. Dank der zwölf erzielten Treffer löste er Marc Baumgartner als erfolgreichsten Torschützen im Schweizer Nationaldress ab (1094 gegenüber 1093).

Andy Schmid hat für den Yellow Cup zwei Torhüter und 17 Feldspieler nominiert - für die EM wird das Kader noch um einen Spieler reduziert. Zehn der Aufgebotenen verdienen ihr Geld im Ausland, neun davon in Deutschland und einer in Frankreich. Nach einer Dopingsperre wieder dabei ist Goalie und Captain Nikola Portner, mit 145 Länderspielen der erfahrenste im Team. Beim 32-Jährigen wurden im März 2024 Spuren von Methamphetaminen nachgewiesen. Zwar hob die deutsche Handball-Liga die Suspendierung im Juni 2024 auf, doch legte die nationale Doping-Agentur Einspruch vor dem internationalen Sportgerichtshof CAS ein. Im August 2025 wurde die Angelegenheit bereinigt: Portner erhielt rückwirkend ab dem 10. März 2024 eine 21-monatige Sperre bis zum 10. Dezember 2025. Er ist also wieder spielberechtigt, kam bei Magdeburg seither aber nicht zum Einsatz.

Ein weiterer Rückkehrer ist Regisseur Manuel Zehnder. Der Top-Torschütze der Bundesliga-Saison 2023/24, der auf die kommende Saison hin von Magdeburg zu GOG Gudme nach Dänemark wechselt, riss sich am letztjährigen Yellow Cup das Kreuzband, das Innenband und den Meniskus im linken Knie. Er arbeitet sich schrittweise an die Rückkehr heran. Der jüngste im Kader ist der 19-jährige Niclas Mierzwa; der Linksaussen ist in der aktuellen Torschützenliste der NLA die Nummer 3.

Alle vier Teams spielen je einmal gegeneinander. Bei Punktgleichheit zählt nicht wie sonst oft das Direktduell, sondern die Tordifferenz aus allen Partien.

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