Der FC Zürich zitterte in Tuggen nur zehn Minuten lang
Die ganz grosse Sensation blieb in den ersten Schweizer-Cup-Partien vom Freitagabend noch aus. Der FC Zürich musste in Tuggen bloss zehn Minuten lang zittern.
Der FCZ verspielte in Tuggen eine 1:0-Führung, setzte sich aber letztlich mit 2:1 durch. Dem deutschen Verteidiger Alexander Hack, der in den ersten drei Meisterschaftsspielen bloss zehn Minuten lang auf dem Platz gestanden war, gelang in der 66. Minute das Siegtor.
Vor Hacks Treffer hatte der Super-Ligist zehn Minuten lang gewaltig gewackelt. Die stärkste Phase Tuggens wurde eingeleitet von einem Fehlpass von Zürichs Goalie Heinz Lindner direkt auf den 17 Meter vor dem Tor stehenden Nathan Tayey. Tayeys Abschluss misslang, wohl weil auch der Stürmer zu sehr überrascht wurde von dieser Chance. Eine gute Minute später glich Tuggen nach einem Corner aber durch ein Kopftor von Dominic Philips aus, der sich gegen Kevin Spadanuda durchsetzte. Und in der 59. Minute traf Tayey bloss den Innenpfosten.
Am Ende setzte sich der FCZ aber zum vierten Mal im vierten Duell im Schweizer Cup gegen Tuggen durch. Tuggen gelang erstmals ein Tor gegen den FC Zürich.