skysport.ch
Sky Sport

Live-Sport ansehen auf

Sky Sport
News Fussball

Der Nati winkt der Aufstieg - auch dank Amdouni

Keystonr

Der Aufstieg in die Liga A der Nations League ist für die Schweiz bereits nach der Hälfte des Pensums zum Greifen nahe. Grossen Anteil daran hat der leidgeprüfte Zeki Amdouni.

media_ftp_sky_de_20261006_brz0016ac466d6b0d3a
Hat sich nach überstandener Kreuzbandverletzung zurück in den Fokus gespielt: Stürmer Zeki Amdouni © KEYSTONE/URS FLUEELER

Die Schweiz steht nach drei Spielen in der Nations League mit dem Punktemaximum an der Spitze der Gruppe B1. Slowenien und Schottland liegen bereits fünf Punkte zurück, Nordmazedonien hat noch keinen Zähler auf dem Konto.

Die Schweiz könnte also bereits am Dienstagabend in Luzern den direkten Wiederaufstieg in die Liga A schaffen, nachdem das Team von Murat Yakin in der Saison 2024/25 in einer Gruppe mit Spanien, Dänemark und Serbien als Tabellenletzter abgestiegen war. Voraussetzung hierfür sind ein Heimsieg gegen Nordmazedonien und eine Punkteteilung zwischen Schottland und Slowenien.

Yakin hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass der Wiederaufstieg das Ziel ist. Am Montag bekräftigte er noch einmal: "Wir wollen zurück auf die grosse Bühne. Die Spieler sind sich gewohnt, in der oberen Etage zu spielen." Sie seien auf einem guten Weg, müssten ihre Aufgaben aber noch erledigen. Trotz aller Ambitionen ist sich der Nationaltrainer bewusst, dass der Abstieg vor zwei Jahren nicht nur Schattenseiten hatte: "In unserer Konstellation mit den neuen und jungen Spielern war es vorteilhaft, in der Liga B starten zu können."

Einen Schritt zurück machen, um neuen Anlauf zu nehmen: Was in der Nations League auf das Schweizer Nationalteam zutrifft, passt auch zu Zeki Amdouni. Der Genfer Stürmer hat eine schwierige Zeit hinter sich. Im Juli 2025 zog er sich einen Kreuzbandriss zu, der ihn bis Mai dieses Jahres ausser Gefecht setzte. Den Abstieg mit Burnley aus der Premier League konnte er in den letzten vier Meisterschaftsspielen nicht mehr abwenden.

Amdouni hielt dem Klub trotz Abstieg und Angeboten anderer Vereine die Treue. "Ich denke, dass es für mich ein guter Entscheid war, bei Burnley zu bleiben, weil es ein Verein ist, den ich kenne", sagte er an der Pressekonferenz vor dem Abschlusstraining. Das Wichtigste für ihn sei gewesen, nach seiner schweren Verletzung wieder Spielpraxis zu sammeln. Heute sehe man, dass dies der richtige Entscheid gewesen sei. "Ich kann jetzt Spiele aneinanderreihen und praktisch alle drei Tage 90 Minuten durchspielen."

Auch am Dienstag gegen Nordmazedonien dürfte Amdouni in der Startelf stehen. Ob als Sturmspitze oder direkt dahinter, liess Yakin offen. "Da Zeki auch als hängende Spitze agieren kann, hätten wir die Möglichkeit, mit einem Stossstürmer zu spielen." Angesprochen auf seine Lieblingsposition meinte der 25-Jährige selbst nicht die 10 oder die 9, sondern mit einem Schmunzeln "9 1⁄2". Er sei ein Spieler, der sehr gerne am Spielaufbau teilnehme und den Ball zwischen den Linien empfange.

Mit vier Torbeteiligungen in den letzten drei Partien und insgesamt 14 Treffern in 36 Länderspielen hat Amdouni seinen Wert für das Nationalteam unter Beweis gestellt. Yakin weiss nicht nur die offensiven Stärken des Genfers zu schätzen, sondern insbesondere Amdounis Arbeitsmoral gegen den Ball. "Er hat sehr viele Steals, sehr viele Rebounds." Was Yakin mit den Begrifflichkeiten aus dem Basketball meint: Amdouni erobert viele Bälle (zurück). "Er ist extrem schnell in der Umschaltphase", so Yakin.

Im Rückspiel in Luzern will Amdouni dort anknüpfen, wo er im Hinspiel aufgehört hat: Mit zwei Toren und einer Vorlage war der Vertreter von Breel Embolo beim 3:0 in Skopje an allen Schweizer Toren direkt beteiligt. Knüpft er an seine Leistungen der letzten Spiele an, ist der Wiederaufstieg nur eine Frage der Zeit - für die Schweiz, aber auch für ihn persönlich.

Bewerte den Artikel
0 Bewertungen
Ihre Stimme wird gezählt.

News-Feed

Lesen Sie auch

Mehr anzeigen

Live-Sport ansehen auf

Sky Sport
Copyright Sky Schweiz SA © 2001-2026. Erstellt von EWM.swiss