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Erneute Bedenken: Steigt das F1-Finale doch in Europa?

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Neue Angriffe in der Region sorgen für Unsicherheit. Die Formel 1 plant derzeit mit den Rennen in Katar und Abu Dhabi, prüft aber offenbar weiterhin Alternativen.

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Der bislang letzte Formel-1-Grand-Prix in Imola fand im vergangenen Jahr statt, eigentlich verlor die Strecke danach ihren Platz im Kalender. © DPA pa

Neue Angriffe in der Region sorgen für Unsicherheit. Die Formel 1 plant derzeit mit den Rennen in Katar und Abu Dhabi, prüft aber offenbar weiterhin Alternativen.

Das Saisonfinale der Formel 1 im Mittleren Osten steht trotz wiederholter Bestätigung der Rennserie weiter vor einem Fragezeichen. Eine Reihe von Luftangriffen durch die jemenitische Houthi-Miliz sorgte zuletzt für erneute Verunsicherung in der Region um Riad.

Neben einer Attacke auf den Flughafen von Riad wurde auch der der Hauptsitz von Aramco, dem staatlichen Ölkonzern des Königreiches und Hauptsponsor von Aston Martin, angegriffen.

Imola in Wartestellung

Im Vorfeld des Grossen Preises von Bahrain, der bereits durch die unsichere Lage in Malaysia ausgetragen wurde, bekräftigte F1-CEO Stefano Domenicano die Absicht, die finalen Saisonrennen in Katar (27. November) und Abu Dhabi (6. Dezember) durchzuführen. Dabei sprach der Italiener von entsprechenden "Zusicherungen", die diese Pläne ermöglichen sollen.

  • Zum aktuellen F1-Kalender

Intern gibt es jedoch wohl weiterhin Zweifel an der Machbarkeit. So berichtet die italienische Ausgabe von Motorsport.com, dass sich der Autodromo Enzo e Dino Ferrari in Imola nach einer Anfrage der Formel 1 auf ein mögliches Ersatzrennen vorbereitet. Dafür solle der Termin des Grands Prix von Abu Dhabi dienen - womit WM-Leader Kimi Antonelli seinen ersten Weltmeistertitel am 6. Dezember womöglich in der eigenen Heimat feiern könnte.

Reisst die MotoGP das Pflaster ab?

Die Königsklasse hat noch etwas Zeit zur Entscheidung. Dringlicher geht es in der MotoGP zu. Das zweite Motorsport-Produkt von F1-Eigner Liberty Media soll schon am 8. November in Katar um den Grossen Preis fahren. Doch wie auch die Kollegen auf vier Rädern haben die Teams neben der Sicherheitslage auch logistische und Versicherungsbedenken.

Die Sorge über einen Rechtsstreit rund um die Veranstaltungskosten der Events haben die aktuelle Pattsituation wohl verursacht. Eine Entscheidung über das Motorradrennen könnte einen Domino-Effekt auslösen, der Klarheit über das Finale der Formel-1-Saison bringen wird.

Mehr zum Autor Malte Göttlinger

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