Niederreiter: "Es ist bitter, zum fünften Mal zu verlieren"
Nino Niederreiter und Roman Jos sprechen nach der Niederlage im WM-Final von der grossen Leere und der Schwierigkeit, Tore zu schiessen.
Nino Niederreiter: "Wir waren jetzt ein paar Mal im Final. Und haben keine Wege gefunden, um Tore zu schiessen. Es ist bitter. Jeder einzelne Spieler wollte sicher das Tor schiessen. Der Wille war sicher da, wir haben alles versucht. Vielleicht hat die Coolness gefehlt, es ist schwierig, das jetzt zu analysieren. Momentan gibt es einfach eine grosse Leere. Aber wir sind unglaublich dankbar, wie das Schweizer Volk mitgefiebert hat, wie es hinter uns gestanden ist. Es war eine schöne Euphorie. Natürlich hätten wir auch für sie gewinnen wollen. Die Mission Gold lebt weiter, man gibt nicht auf, bis man sie hat. Aber die Jahre sind auch gezählt, vor allem für mich. Es ist bitter, zum fünften Mal zu verlieren."
Roman Josi: "Die Enttäuschung ist riesig. Wir haben bis zum Schluss daran geglaubt, dass wir den Titel daheim holen können. Ich kann mir nicht erklären, wieso es nicht klappen will. Es ist eine rechte Leere jetzt. Das erste Drittel war sicher nicht so gut. Wir haben nach dem ersten Drittel gesagt, dass wir aktiver spielen müssen. Im zweiten Drittel waren wir gut. Das dritte Drittel war ausgeglichen. In der Verlängerung weiss man nie, was passiert. Leo (Genoni) war unglaublich. Wir müssen einen Weg finden, das Tor zu schiessen. (Zur Stimmung während der Heim-WM): Die zwei Wochen waren unglaublich mit unseren Fans, der Stimmung im Stadion. Unsere Fans hätten den Titel so verdient gehabt."
Jan Cadieux: "Am Ende fehlt uns wieder ein Tor. Es ist eine grosse Frustration. Es ist schade, dass wir unser Eishockey nicht von Anfang an spielen konnten. Die Nervosität hat uns etwas gehemmt. Die ersten 30 Minuten waren hart, wir haben nicht unser Eishockey gespielt. Es tut mir wirklich leid für die Spieler, die Fans und alle Leute hier. Die Spieler haben alles gegeben, sie können mit erhobenem Haupt das Turnier verlassen, auch wenn es sehr weh tut und noch eine Weile weh tun wird. Ich bin stolz auf diese Spieler, das ist, was ich ihnen sagen werde."