Die SpVgg Fürth kehrt nach mehr als 30 Jahren zum traditionellen Vereinsnamen zurück. Die nötige Dreiviertelmehrheit wurde bei der Abstimmung deutlich übertroffen.
Historische Entscheidung bei der SpVgg Greuther Fürth: Die Mitglieder des Zweitligisten haben am Sonntag für die Rückkehr zum Traditionsnamen SpVgg Fürth gestimmt.
Bei der ausserordentlichen Mitgliederversammlung war für die Namensänderung eine Dreiviertelmehrheit erforderlich. Diese Hürde wurde deutlich genommen. Insgesamt 88,3 Prozent der anwesenden und stimmberechtigten Mitglieder unterstützten die Kampagne "Zurück zur SpVgg Fürth".
Damit endet ein jahrelanger Prozess, in dem sich ein breites Bündnis von Fans für die Rückkehr zum ursprünglichen Vereinsnamen eingesetzt hatte. Die Umbenennung wird zum Beginn der Saison 2027/28 umgesetzt. Gleichzeitig soll konsequent das traditionelle Rundlogo mit dem Kleeblatt verwendet werden.
Fürth-Ehrenpräsident warb für Erhalt des Namens
Vor der Abstimmung hatte Ehrenpräsident Helmut Hack noch für den Erhalt des Namens geworben. Der 77-Jährige betonte die Bedeutung des Zusammenschlusses mit dem TSV Vestenbergsgreuth im Jahr 1996. "Ich respektiere Sie, ich verstehe Sie. Es ist die Sehnsucht nach Heimat, die sie antreibt", sagte der 77-Jährige. "Der Name nimmt die Heimat nicht weg, er macht sie grösser", warb der langjährige Geschäftsführer für den Namen seines Lebenswerks.
Die Befürworter der Rückbenennung argumentierten dagegen mit einer stärkeren Identifikation und einer Rückbesinnung auf die Vereinswurzeln. klub-Präsident Volker Heissmann sagte nach der Abstimmung: "Für viele ist die heutige Entscheidung ein besonderer Moment, für andere ist sie der Verlust eines Namens, der ihnen etwas bedeutet hat." Es sei letztlich aber ein "eindeutiges Ergebnis", die organisatorischen Schritte für die Umsetzung der Entscheidung würden eingeleitet werden.
Fans feiern mit Feuerwerk rund ums Stadion
Nach Bekanntwerden des Ergebnisses feierten zahlreiche Anhänger rund um das Stadion mit Feuerwerk. Gleichzeitig stellte Heissmann klar, dass die Geschichte der SpVgg Greuther Fürth sowie die Verdienste des TSV Vestenbergsgreuth weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Vereinsidentität bleiben sollen.
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