Für Jürgen Klopp und die deutsche Nationalmannschaft ist das eine zusätzliche Herausforderung. Im Kampf um das Nations-League-Viertelfinale steht das DFB-Team in Belgrad unter Zugzwang.
Die deutsche Nationalmannschaft muss im wichtigen Nations-League-Spiel in Belgrad gegen Serbien auf die Unterstützung der eigenen Fans verzichten. Wie der DFB den Ticketbewerbern mitteilte, wird die Partie gegen Serbien am 13. November unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen.
Damit erhalten auch die deutschen Anhänger, die bereits Tickets beantragt hatten, keine Eintrittskarten. In dem Schreiben bedauerte der Verband die Auswirkungen auf die Fans ausdrücklich. Besonders betroffen sind zahlreiche Anhänger, die bereits Flüge, Hotels und weitere Reiseleistungen gebucht haben.
Rassismus-Vorfälle als Grund für Zuschauer-Ausschluss
Hintergrund ist eine Sanktion der UEFA gegen den serbischen Fussballverband. Die Strafe wurde nach rassistischem und diskriminierendem Verhalten serbischer Anhänger bei den Nations-League-Spielen gegen Griechenland und die Niederlande ausgesprochen. Die Entscheidung ist inzwischen rechtskräftig. Damit wird das Duell mit Deutschland vor komplett leeren Rängen ausgetragen.
Nach vier Nations-League-Partien steht die Mannschaft von Jürgen Klopp bei fünf Punkten und benötigt dringend weitere Zähler, um die Chancen auf das Viertelfinale zu wahren. Für das Erreichen der K.o.-Phase muss Deutschland mindestens Rang zwei der Gruppe belegen.
Aktuell befindet sich Griechenland auf diesem Platz und besitzt drei Punkte Vorsprung auf die DFB-Auswahl. Parallel zum Deutschland-Spiel trifft Griechenland auf Tabellenführer Niederlande. Ein Sieg in Belgrad könnte Deutschland wieder zurück ins Rennen um das Viertelfinale bringen.
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