skysport.ch
Sky Sport

Live-Sport ansehen auf

Sky Sport
News Fussball

Geldregen für DFB & Co.: FIFA plant wohl Milliarden-Ausschüttung

B9066B0E-7B3E-4AFC-B71A-2E797DC606C7

Die Pläne sollen nach Angaben der AP im Dezember finalisiert werden. Sie kommen kurz vor Infantinos angestrebter Wiederwahl als FIFA-Präsident 2027.

media_api_sky_de_73765846acf46ebd2b60
FIFA-Präsident Gianni Infantino will künftig die Mitgliedsverbände mehr unterstützen. © Imago

Die Pläne sollen nach Angaben der AP im Dezember finalisiert werden. Sie kommen kurz vor Infantinos angestrebter Wiederwahl als FIFA-Präsident 2027.

Die FIFA will ihre Mitgliedsverbände offenbar mit einer Rekordsumme unterstützen. Wie die US-Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf ein internes FIFA-Dokument berichtet, plant der Weltverband zwischen 2027 und 2030 Ausschüttungen von insgesamt 6,35 Milliarden US-Dollar (rund 5,6 Milliarden Euro).

Kernstück des Programms ist eine deutliche Erhöhung der Zahlungen an die 211 Nationalverbände. Jeder Verband soll demnach künftig 25 Millionen US-Dollar erhalten. Die FIFA begründet die geplanten Ausschüttungen mit dem wirtschaftlichen Erfolg der jüngsten Weltmeisterschaft und dem Ziel, die Entwicklung des Fussballs weltweit weiter zu fördern.

Brisanter Zeitpunkt der Veröffentlichung

Besonders brisant ist der Zeitpunkt der Veröffentlichung. FIFA-Präsident Gianni Infantino steht seit Monaten unter Druck. Vor allem die UEFA kritisiert die Führung des Weltverbandes und fordert umfassende Reformen. Zuletzt hatte Europas Dachverband angesichts der hohen WM-Einnahmen Zahlungen von mindestens zehn Millionen US-Dollar pro Nationalverband vorgeschlagen.

Mit dem nun bekannt gewordenen Plan übertrifft die FIFA diese Forderung deutlich. Zahlungen an die Mitgliedsverbände gelten seit Jahrzehnten als wichtiges Instrument, um Unterstützung innerhalb der FIFA-Strukturen zu sichern.

Endgültige FIFA-Entscheidung im Dezember

Laut AP soll der Finanzplan im Dezember vom FIFA-Rat endgültig verabschiedet werden. Die finale Zustimmung ist für den FIFA-Kongress im März 2027 in Marokko vorgesehen. Dort will sich Infantino erneut zur Wahl als Präsident stellen.

Bereits am Donnerstag kommt es bei einer Sitzung des FIFA-Councils in Zürich zum nächsten direkten Aufeinandertreffen zwischen Infantino und seinen Kritikern aus dem UEFA-Lager. Trotz der anhaltenden Diskussionen verfügt der Schweizer aktuell über breite Unterstützung aus Afrika, Asien, Südamerika und Ozeanien.

Mehr zu den Autoren und Autorinnen auf skysport.de

Alle weiteren wichtigen Nachrichten aus der Sportwelt gibt es im News Update nachzulesen.

Bewerte den Artikel
0 Bewertungen
Ihre Stimme wird gezählt.

News-Feed

Lesen Sie auch

Mehr anzeigen

Live-Sport ansehen auf

Sky Sport
Copyright Sky Schweiz SA © 2001-2026. Erstellt von EWM.swiss