16 Jahre liegen zwischen 2010 und 2026 - und trotzdem scheint sich die Fussballwelt aktuell an vielen Stellen zu wiederholen.
Ob Trainerwechsel, Titelgewinne oder Weltmeisterschaft: Die Zahl der Parallelen zwischen damals und heute ist verblüffend gross. Zufall oder doch ein "Glitch in der Matrix"? Die Gemeinsamkeiten häufen sich.
Spanien und Italien zeigen verdächtige Aktivitäten
Startrainer Jose Mourinho steht zum zweiten Mal an der Seitenlinie von Real Madrid. Bereits 2010 trainierte der Portugiese die Königlichen - damals noch mit Spielern wie Cristiano Ronaldo, Xabi Alonso und Pepe im Team. Am Ende der Saison gewann Real den spanischen Pokal.
Die spanische Liga liefert weitere Parallelen zu 2010. Der FC Barcelona gewann in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge die LaLiga - genau wie damals.
Und auch in Italien häufen sich die Ähnlichkeiten. Inter Mailand holte in dieser Saison das Double aus Meisterschaft und Coppa Italia. Genau das gelang den Mailändern ebenfalls im Jahr 2010. Zufall?
Dopplung in der WM
Doch nicht nur die nationalen Wettbewerbe scheinen sich zu wiederholen. Ab dem 11. Juni startet die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Spanien reist als amtierender Europameister zum Turnier - nachdem die "Seleccion" 2024 die EM in Deutschland gewonnen hatte. Eine Situation, die an 2010 erinnert: Damals ging Spanien nach dem EM-Titel 2008 ebenfalls als Europameister in die WM.
Auch musikalisch gibt es auffällige Überschneidungen. Für die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika sang Superstar Shakira den offiziellen WM-Song. Und auch 2026 stammt das Lied zum Turnier erneut von der Kolumbianerin.
Selbst das Eröffnungsspiel weist verblüffende Parallelen auf. 2010 eröffnete Mexiko gegen Gastgeber Südafrika die Weltmeisterschaft - und genau dieselbe Begegnung bildet auch dieses Jahr das Auftaktspiel des Turniers.
Seit der Kadernominierung durch Bundestrainer Julian Nagelsmann am Donnerstag steht zudem fest, dass Manuel Neuer erneut als deutsche Nummer eins zur WM reisen wird. Bereits 2010 stand der Bayern-Keeper im deutschen Tor und erreichte mit der DFB-Elf am Ende Platz drei.
Deutscher Markt liefert ebenfalls
Auch der deutsche Fussballmarkt liefert weitere "Beweise". Der VfL Osnabrück ist Meister der 3. Liga und steigt damit in die 2. Bundesliga auf - genau wie im Jahr 2010.
Und noch eine Parallele könnte folgen: Sollte der FC Bayern München am Samstag den DFB-Pokal gewinnen, würde der Rekordmeister erneut das Double holen - wie ebenfalls 2010.
Alles nur Zufälle oder doch Hinweise auf eine grössere Verschwörung? Sicher ist zumindest: Für viele Fussballfans dürfte es schön sein, die Gefühle von damals noch einmal aufleben zu lassen und mit Euphorie das Sportjahr 2026 zu geniessen.