Der 24-jährige Italiener wirft den Weltranglistensechsten Felix Auger-Aliassime aus dem Turnier.
Flavio Cobolli besiegte am Mittwoch den Weltranglistensechsten Felix Auger-Aliassime aus Kanada mit 4:6, 6:4, 6:4, 6:4. Da sich am Abend Cobollis Landsmänner Matteo Berrettini und Matteo Arnaldi im letzten Viertelfinale gegenüberstehen, wird es zum ersten Mal überhaupt ein italienisches Halbfinalduell bei einem Grand Slam geben.
"Chance meines Lebens"
Im siebten Versuch feierte Cobolli seinen ersten Sieg bei einem Major gegen einen Gegner aus den Top Ten. Auger-Aliassime, der neben Alexander Zverev als einziger Spieler aus den ersten zehn des Rankings das Viertelfinale erreicht hatte, verpasste es derweil, als erster kanadischer Spieler überhaupt die Vorschlussrunde von Roland Garros zu erreichen.
"Ich habe gemerkt, dass es die Chance meines Lebens ist", sagte Cobolli, der erstmals bei einem Grand Slam in der Runde der letzten vier steht: "Ich bin sehr glücklich."
Cobolli kämpft sich zurück
Bei windigen Bedingungen sicherte sich Auger-Aliassime Durchgang eins, dann wurde das Dach über dem Court Philippe-Chatrier geschlossen. Bei anderen Voraussetzungen kämpfte sich Cobolli dann eindrucksvoll zurück - und sorgte dafür, dass trotz des frühen Ausscheidens von Topfavorit Jannik Sinner ein Italiener am Sonntag im Endspiel stehen wird.