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Historische Knicks drehen 29-Punkte-Rückstand: NBA-Titel ganz nah

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Das Team um Jalen Brunson drehte vor den Augen von Taylor Swift einen 29-Punkte-Rückstand und setzte sich in einem hochspannenden Spiel mit 107:106 (49:76) gegen die San Antonio Spurs durch. 

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Jalen Brunson © DPA pa

Das Team um Jalen Brunson drehte vor den Augen von Taylor Swift einen 29-Punkte-Rückstand und setzte sich in einem hochspannenden Spiel mit 107:106 (49:76) gegen die San Antonio Spurs durch. 

OG Anunoby tippte 1,2 Sekunden vor dem Ende einen Rebound in den Korb und sorgte damit für die Entscheidung. Der letzte Wurf der Spurs verpasste sein Ziel. Die Knicks führen nun mit 3:1-Siegen und können bereits am Sonntag (MESZ) in Texas den Meistertitel perfekt machen.

"Wir sind widerstandsfähig", sagte Anunoby nach seiner entscheidenden Aktion. "Wir haben nicht aufgegeben und gepusht." Über die Stimmung im Madison Square Garden sagte er: "Das ist elektrisch. Das sind die besten Fans der Welt. Es ist unfassbar."

Das ist das Playoff-Bracket der NBA (Quelle nba.com).
Image: Das ist das Playoff-Bracket der NBA (Quelle nba.com).

Swift tanzt und jubelt

In Reihe eins jubelte Knicks-Fans Swift frenetisch. Immer wieder führte der Pop-Superstar an der Seitenlinie spontane Tänze auf - nach der famosen Aufholjagd des Heimteams kannte der Jubel von Swift und ihren Begleiterinnen keine Grenzen.

Brunson (36 Punkte und sieben Assists) sowie OG Anunoby (33 Punkte) überragten beim spektakulären Comeback gegen die Spurs, die nach einer exzellenten ersten Halbzeit brutal nachliessen. Zuvor war ein 24-Punkte-Comeback der Boston Celtics gegen die Los Angeles Lakers im Jahr 2008 die grösste Aufholjagd in einem NBA-Finale gewesen.

Wembanyama und Harper stark

Auch 24 Zähler und 13 Rebounds von Starspieler Victor Wembanyama genügten nicht für den Ausgleich in der Serie. Der fünfmalige Titelträger aus San Antonio muss nun drei Siege in Serie einfahren, um die Trophäe doch noch zu gewinnen. Dies gelang im Finale zuletzt den Cleveland Cavaliers um Superstar LeBron James im Jahr 2016.

Der Deutsche Ariel Hukporti kam erstmals in diesen Finals zu Einsatzminuten. Hukporti wurde vor der Halbzeit für drei Minuten eingewechselt, spielte aber keine grosse Rolle. Er könnte nach Dirk Nowitzki (2011 mit den Dallas Mavericks) und Isaiah Hartenstein (2025 mit den Oklahoma City Thunder) als dritter Deutscher den NBA-Titel gewinnen. Spiel fünf steigt in der Nacht zum Sonntag (2.30 Uhr/MESZ) erneut in San Antonio.

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