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"Ich sehe endlich Licht am Ende des Tunnels"

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Auch Kimi Antonelli kann mit seiner Pole Position zufrieden sein, allerdings muss er im Hinblick auf den Start beim Rennen deutlich zulegen. Dazu gibt es auch eine Ansage von Mercedes-Teamchef Toto Wolff. Sky Sport fasst die Stimmen zum Qualifying in Miami zusammen.

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Max Verstappen meldet sich nach einem verkorksten Saisonstart mit Platz zwei im Qualifying in Miami eindrucksvoll zurück. © DPA pa

Auch Kimi Antonelli kann mit seiner Pole Position zufrieden sein, allerdings muss er im Hinblick auf den Start beim Rennen deutlich zulegen. Dazu gibt es auch eine Ansage von Mercedes-Teamchef Toto Wolff. Sky Sport fasst die Stimmen zum Qualifying in Miami zusammen.

Kimi Antonelli (P1/Mercedes) ...

... über das Qualifying: "Es ist ein grossartiger Tag. Wieder auf der Pole zu stehen, ist fantastisch. Natürlich hatte ich einen schwierigen Start in den Tag. Beim Sprint lief es nicht so, wie ich es wollte. Aber jetzt freue ich mich, so zurückgekommen zu sein. Es war eine gute Quali. In der letzten Runde von Q3 war ich ein bisschen überambitioniert, aber die erste war ja gut genug. Ich war ziemlich unter Stress. Ich habe einfach drauf gewartet, dass alle ihre Runde zu Ende fahren. Dann war ich froh, dass mein erster Versuch gut genug war."

... zum morgigen Start: "Es wäre toll, mal keine Position zu verlieren. Ich gebe wirklich alles. Dieses Wochenende war ursprünglich mal schwieriger für uns, aber wir versuchen, die maximale Performance rauszuholen und darüber freue ich mich sehr."

Max Verstappen (P2/Red Bull) ...

... über die Fortschritte bei Red Bull seit dem letzten Rennen: "Das Auto war in den letzten Rennen nicht so toll und auch ich habe mich nie wirklich wohlgefühlt mit dem Layout des Autos. In den letzten paar Wochen hat das Team wirklich Vollgas gegeben, Upgrades gebracht und ich fühle mich bei vielen Dingen jetzt einfach wohler im Auto. Das zahlt sich jetzt aus. Ich habe jetzt das Gefühl, das Auto wieder mehr im Griff zu haben. Ich kann mehr pushen, die Upgrades funktionieren und jetzt in der ersten Startreihe zu stehen, ist deutlich besser als das, was ich vor diesem Wochenende erwartet habe."

... zum Rennen: "Erstmal wäre es wichtig, einen guten Start hinzulegen. Ich hatte ja nicht allzu viele dieses Jahr. Wir müssen auch schauen, was das Wetter macht. Ich freue mich aber schon auf das Rennen. Für mich sehe ich nun endlich Licht am Ende des Tunnels. Wir wollen natürlich den Rückstand weiter aufholen."

Charles Leclerc (P3/Ferrari):

"Es war ein Qualifying am Limit. Wir waren letztlich nicht schnell genug heute. An diesem Wochenende haben wir ein gutes Paket mitgebracht, das auch geholfen hat. Aber wir müssen uns noch weiter verbessern."

Toto Wolff (Teamchef Mercedes) ...

... zur Pole Position von Kimi Antonelli: "Er hat den Speed hier immer gehabt, hat es aber nie auf eine Runde hinbekommen. Und das ist auch Kimi. Dann gelingt ihm eine unglaubliche Zeit und dann will er noch mehr und dann geht es wieder schief. Aber wenigstens haut er sich nicht in die Wand, sondern versemmelt nur die Runde."

... zum grossen Rückstand von George Russell auf seinen Teamkollegen: "Er hat es auch gesagt. Es gibt einfach Strecken, wo du dich einfach aus irgendeinem Grund nicht so gut fühlst und nicht das Vertrauen hast. Das ist hier ein spiegelglatter Asphalt und damit kommt er nicht zurecht. Aber es sind nur ein paar Hundertstel zu P3. Ich finde, er hat schon zugelegt. Seine Startposition (P5, Anm. d. Red.) spiegelt das nicht ganz wieder."

... zum morgigen Start von Kimi Antonelli und wie viele Starts er im Simulator noch üben muss: "Tausend! Auf jeden Fall muss er morgen die Kupplung gut loslassen, wobei es heute nicht sein Fehler war. Es war ein Teamfehler."

Laurent Mekies (Teamchef Red Bull) ...

... zu den Fortschritten von Red Bull: "Das Team hat grossartig gearbeitet. Wir wussten ja bei der Abreise aus Japan, dass wir ziemlich viele Hausaufgaben haben, um die Probleme zu verstehen, die wir hatten. Max hatte ja zuletzt kein Auto, mit dem er wirklich pushen konnte - unabhängig davon wo die Konkurrenz stand. Jetzt haben wir wirklich tolle Arbeit geleistet. Wir haben das Auto um 360 Grad auf den Kopf gestellt. Wir glauben noch nicht, dass wir alles behoben haben, aber wir gehen in die richtige Richtung."

... auf die Frage, ob die Pole Position heute möglich gewesen wäre: "Wenn es um eine Zehntel hin oder her geht, dann klar. Natürlich. Max war in allen drei Qualifying-Teilen gut dabei."

... zum Macarena-Heckflügel von Red Bull: "Was ich mit Sicherheit sagen kann ist, dass unsere Jungs den Flügel konstruiert haben, ohne zuvor den Ferrari-Flügel gesehen zu haben. Man kann nicht sagen, wer der Erste war. Das kann man nie wissen. Aber wir haben unseren Flügel selbst erfunden - unabhängig davon, was andere gemacht haben. Wir hatten diese Idee bereits Ende letzten Jahres. Da haben wir schon angefangen, daran zu arbeiten."

Fred Vasseur (Teamchef Ferrari) ...

... zum Qualifying: "Du willst es natürlich immer besser machen und noch mehr rausholen. Aber es ist wirklich sehr eng an der Spitze. Wir sehen einen deutlichen Unterschied bei den Performances der Teams zwischen den einzelnen Sessions. Zuerst war es McLaren, jetzt ist Antonelli wieder superschnell. Wir versuchen uns Schritt für Schritt zu verbessern. Warten wir mal ab, wie es dann morgen aussieht. Da kann das Wetter eine grosse Rolle spielen. Das könnte eine ganz neue Herausforderung mit sich bringen."

... zu den Ferrari-Upgrades: "Wir haben weder von unserem noch von den anderen Autos das volle Potenzial gesehen. Alle werden weiter entwickeln. Es wird genauso weitergehen bis zum Jahresende mit der Entwicklung."

Nico Hülkenberg (P11/Audi) ...

... auf die Frage, was das Problem am Auto war beim Sprint: "Für die genaue Problemanalyse hatten wir keine Zeit gehabt. Wir mussten uns vorbereiten auf das Qualifying. Die Ursachenforschung und -bekämpfung steht dann nächste Woche an. Es ging jetzt erstmal darum, das Auto in Schuss zu bekommen. Das haben wir gerade so geschafft fürs Qualifying. Kompliment und Riesendank an die Mechaniker, die einen ordentlichen Job gemacht haben. Ansonsten war es ein sauberes Qualifying mit P11. Das hatten wir in diesem Jahr schon ein paar Mal - für meinen Geschmack zu oft. Aber es ist keine schlechte Ausgangsposition für morgen. Im Renntrim können wir glaube ich schon mitkämpfen mit den Alpines."

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