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Kaprizov überragt! Sturm & Minnesota verkürzen gegen Colorado

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Die Minnesota Wild haben in der zweiten Runde der NHL-Playoffs ein Ausrufezeichen gesetzt und Spiel 3 gegen die Colorado Avalanche deutlich mit 5:1 gewonnen. Damit verkürzt Minnesota in der Best-of-seven-Serie auf 1:2 und fügt dem topgesetzten Team aus Colorado die erste klare Niederlage der laufenden Postseason zu.

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Kirill Kaprizov (l.) überragt beim Sieg der Minnesota Wild gegen die Colorado Avalanche. © DPA pa

Die Minnesota Wild haben in der zweiten Runde der NHL-Playoffs ein Ausrufezeichen gesetzt und Spiel 3 gegen die Colorado Avalanche deutlich mit 5:1 gewonnen. Damit verkürzt Minnesota in der Best-of-seven-Serie auf 1:2 und fügt dem topgesetzten Team aus Colorado die erste klare Niederlage der laufenden Postseason zu.

Matchwinner war einmal mehr Kirill Kaprizov, der mit einem Tor und zwei Assists glänzte und die Offensive der Wild anführte. Auch Brock Faber (ein Tor, zwei Vorlagen) zeigte eine starke Leistung. Quinn Hughes und Ryan Hartman trafen ebenfalls, Mats Zuccarello steuerte zwei Assists bei. Der Deutsche Nico Sturm darf damit weiter von seinem dritten Stanley-Cup-Triumph träumen (nach 2022 mit Colorado und 2025 mit Florida).

Sturm stand gegen sein Ex-Team knapp neun Minuten auf dem Eis, an einem Tor war er nicht direkt beteiligt.

Wild-Goalie Wallstedt mit 35 Paraden

Im Fokus stand hingegen Goalie Jesper Wallstedt. Nach einer schwierigen Partie zu Beginn der Serie steigerte sich der Schlussmann deutlich und parierte 35 Schüsse. Er liess lediglich einen Treffer zu und brachte die Avalanche-Offensive zur Verzweiflung. "Meine Aufgabe ist einfach: den Puck stoppen", erklärte Wallstedt nach der Partie.

So sieht der aktuelle NHL-Playoff-Baum aus (Quelle: nhl.com)
Image: So sieht der aktuelle NHL-Playoff-Baum aus (Quelle: nhl.com)

Minnesota legte früh den Grundstein für den Sieg: Kaprizov brachte sein Team im ersten Drittel in Führung (16.), ehe Hughes im Powerplay auf 2:0 erhöhte (17.). Im zweiten Abschnitt sorgte Hartman mit einem weiteren Überzahltor für die Vorentscheidung (25.), was auch zum Torwartwechsel bei Colorado führte.

Avalanche-Coach Jared Bednar reagierte nach drei Gegentoren auf nur zwölf Schüsse und nahm Scott Wedgewood früh vom Eis. Mackenzie Blackwood kam ins Spiel und stabilisierte die Situation zunächst.

Colorado zeigt sich ungewohnt anfällig

Nathan MacKinnon brachte Colorado im Powerplay kurzzeitig zurück ins Spiel (34.), doch die Antwort der Wild folgte prompt: Nur 20 Sekunden später stellte Faber den alten Abstand wieder her. Den Schlusspunkt setzte Matt Boldy mit einem Empty-Net-Tor.

Die Avalanche, die zuvor mit sechs Siegen in Folge durch die Playoffs marschiert waren, wirkten ungewohnt anfällig. Vor allem defensiv liess Colorado den Wild zu viele Räume, wie auch Cale Makar selbstkritisch einräumte.

Minnesota hingegen präsentierte sich in dieser Partie deutlich konsequenter und effizienter - sowohl im Abschluss als auch im eigenen Drittel. Trainer John Hynes lobte die Reaktion seines Teams und betonte die Intensität und Geschlossenheit als Schlüssel zum Erfolg.

Spiel 4 findet erneut in Minnesota statt, wo die Wild nun die Chance haben, die Serie auszugleichen und das Momentum endgültig auf ihre Seite zu ziehen.

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