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Keine Schweizer Medaille im K.o.-Sprint

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Das Schweizer OL-Team bleibt an der Sprint-WM in Genua in den K.o.-Sprints ohne Medaille. Timo Suter und Lilly Graber schaffen den Finaleinzug, gehen dort aber leer aus.

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Lilly Graber verpasste eine WM-Medaille als Sechste © KEYSTONE/SAMUEL GOLAY

Mit Simona Aebersold verpasste eine der grossen Medaillenfavoritinnen den Sprung unter die besten sechs. Drei Tage nach dem Gewinn von WM-Gold im Einzelsprint kam sie in ihrem Halbfinal lediglich als Vierte ins Ziel.

Dies, nachdem die Route im Halbfinal von Aebersold bei allen Athletinnen für Verwirrung gesorgt hatte. Bei Posten vier kamen alle zum Stillstand. "Ich habe keinen einzigen Weg zu Posten 5 gesehen", sagte Aebersold gegenüber dem Schweizer Fernsehen.

Trotzdem lief die frischgebackene Sprint-Weltmeisterin schliesslich als Führende Richtung Ziel. Doch weil die Zielpassage entgegen der Kartendarstellung nicht vom Posten aus markiert war, lief Aebersold falsch und konnte den Rückstand nicht mehr wettmachen.

"Meiner Meinung nach muss es vom Posten aus markiert sein, wenn das auf der Karte so steht. Ich weiss nicht, was man macht, aber meiner Meinung nach kann man es nicht so lassen", so Aebersold. "Denn es ist unfair."

Dennoch wurde am Klassement nichts geändert. Von Aebersolds Fehler profitierte Lilly Graber - die zweite Schweizerin im Halbfinal -, die sich den Einzug in den Final sicherte. Für eine Medaille reichte es jedoch auch ihr nicht. Im Final konnte die 23-Jährige bei den letzten Posten nicht mehr mit den Topläuferinnen mithalten. Am Ende belegte Graber den sechsten und letzten Rang Den Sieg sicherte sich die Tschechin Tereza Rauturier im Zielsprint vor der Schwedin Karolin Ohlsson und der Norwegerin Pia Young Vik.

Bei den Männern blieb Timo Suter, der einzige Schweizer im Final, ebenfalls ohne Medaille. Der 27-jährige Aargauer verpasste das Podest als Vierter jedoch nur knapp: Sein Rückstand auf den drittplatzierten Schweden Isac van Krusentierna betrug lediglich 1,7 Sekunden. Den Sieg sicherte sich der Franzose Guilhem Verove vor dem Finnen Akseli Ruohola.

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