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Kollision im Training hat Folgen für Verstappen und Lawson

Der Vorfall ereignete sich, obwohl weder Verstappen noch Lawson auf einer schnellen Runde unterwegs waren. Die Stewards stuften das Verhalten beider Fahrer als "inakzeptabel" ein.

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Max Verstappen wird beim GP von Mexiko um einen Platz nach hinten versetzt. © Imago

Der Vorfall ereignete sich, obwohl weder Verstappen noch Lawson auf einer schnellen Runde unterwegs waren. Die Stewards stuften das Verhalten beider Fahrer als "inakzeptabel" ein.

Max Verstappen und Liam Lawson müssen die Konsequenzen ihres Trainings-Zwischenfalls beim Grossen Preis von Mexiko tragen. Die Rennkommissare belegten beide Fahrer mit einer Rückversetzung um jeweils einen Platz in der Startaufstellung für das Rennen am Sonntag. Zusätzlich erhielten beide Piloten einen Strafpunkt auf ihre Lizenz. Für Verstappen ist es der erste Strafpunkt, Lawson steht nun bei vier.

Mexiko-GP - LIVE AUF SKY SPORT

Freitag, 30. Oktober

ab 19:15 Uhr · 1. Freies Training

ab 22:45 Uhr · 2. Freies Training

Samstag, 31. Oktober

ab 18:15 Uhr · 3. Freies Training

ab 21:30 Uhr · Qualifying

Sonntag, 1. November

ab 19:30 Uhr · Vorberichte

ab 20:55 Uhr · Rennen

Manöver enden in Kollision

Laut Urteil waren beide Fahrer an einer unnötigen Auseinandersetzung beteiligt, obwohl keiner von ihnen zu diesem Zeitpunkt um eine schnelle Runde kämpfte. Verstappen befand sich auf einer Vorbereitungsrunde, Lawson auf einer Abkühlrunde. Dennoch kam es zwischen Kurve 12 und Kurve 14 zu mehreren gegenseitigen Manövern, die schliesslich in einer Kollision endeten.

Eine blosse Verwarnung kam für die Rennleitung nicht infrage. Die Stewards verwiesen darauf, dass die Teams bereits zuvor ausdrücklich vor ähnlichen Situationen gewarnt worden waren. Zudem habe es in der laufenden Saison bereits vergleichbare Vorfälle im Training gegeben. Deshalb entschieden sich die Kommissare für eine härtere Sanktion in Form einer Gridstrafe.

Verstappen und Lawson einsichtig

Sowohl Verstappen als auch Lawson räumten bei ihrer Anhörung ein, dass ihre Aktionen unnötig und ungeschickt gewesen seien. Besonders ärgerlich für Red-Bull: Durch die Kollision wurde Verstappens Unterboden beschädigt. Teamchef Laurent Mekies bezeichnete den Zwischenfall als "sehr, sehr unnötig". Auch Racing-Bulls-Teamchef Alan Permane kritisierte beide Fahrer deutlich und erklärte, dass eine solche Situation in einem Training vermeidbar gewesen wäre.

Red-Bull-Technikchef Pierre Wache bestätigte zudem, dass der beschädigte Unterboden nicht repariert werden könne und für Samstag ausgetauscht werden müsse. Dadurch verlor Verstappen im weiteren Verlauf der Session nach Angaben des Teams spürbar an Abtrieb.

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