skysport.ch
Sky Sport

Live-Sport ansehen auf

Sky Sport
News Sonstiges

Leonie Hügli mit Schweizer Rekord in den Final

Keystonr

Speerwerferin Leonie Hügli überzeugt auch an der EM in Birmingham. Die Bernerin qualifiziert sich mit neuerlichem Schweizer Rekord für den finalen Wettkampf.

media_ftp_sky_de_20260814_brz0356a7f94207a627
Leonie Hügli verbessert den Schweizer Rekord im Speerwerfen ein weiteres Mal © KEYSTONE/CLAUDIO THOMA

Hügli warf den Speer in der Qualifikation im dritten und letzten Versuch auf 62,33 Meter - weiter als alle anderen. Damit übertraf sie ihren bisherigen nationalen Bestwert um weitere 15 Zentimeter. Im Zwei-Monate-Rhythmus steigerte sich die 21-jährige Bernerin zum dritten Mal.

Mitte Mai hatte Hügli bei einem Werfermeeting in Halle in Westfalen mit 61,94 m als erste Schweizerin die 60-Meter-Marke und ihre Vorgängerin an der Spitze der Rekordliste, Géraldine Ruckstuhl, um über dreieinhalb Meter übertroffen. Mit jener Leistung erfüllte sie die Selektionskriterien für die EM in Birmingham. Der Wurf auf 62,18 m, auf die bis am Freitag gültige Rekordweite, gelang ihr Mitte Juli beim Meeting Spitzenleichtathletik Luzern.

Die Berner Oberländerin Sabrina Boss vermochte vor vier Wochen an den Schweizer Meisterschaften in Zürich überraschend Hügli zu bezwingen und gewann Gold. An den kontinentalen Meisterschaften jedoch reichte es nicht für die Finalqualifikation. Mit 55,22 m fehlten ihr im 17. Rang rund 1,7 m für die Top 12.

Die Schweizer 4x400-m-Staffel der Männer schaffte im Vorkampf mit knappem Vorsprung die Final-Teilnahme. Vorerst schienen zwei Hundertstel den Ausschlag zugunsten von Dany Brand, Ricky Petrucciani, Haydn Brotschi und Lionel Spitz gegenüber Polen im Kampf um den achten und letzten Startplatz zu geben. Nach der nachträglich ausgesprochenen Disqualifikation Frankreichs rückte die Schweizer Equipe in der Gesamtrangliste auf Platz 7 vor - mit einem Zehntel Abstand auf Spanien auf Position 9.

Das Frauen-Quartett verpasste den Vorstoss in den Final deutlich. Mélanie Roland, Lena Wernli, Annina Fahr und Yasmin Giger belegten Platz 12. Für Rang 8 waren die vier Schweizerinnen gut drei Sekunden zu langsam.

Mehrkämpferin Annik Kälin gelang ein ordentlicher Start in den Siebenkampf. Die Schweizer Rekordhalterin lief über 100 m Hürden in 12,59 Sekunden die beste Zeit und zeigte mit 1,71 m einen ordentlichen Hochsprung. Das Kugelstossen (13,59) und der 200-m-Lauf (23,54) waren okay. Mit 3845 Zählern ist sie in etwa gleich gut unterwegs wie bei ihrem Sieg in Götzis.

Allerdings schlafen die Konkurrentinnen nicht. Annik Kälin ist bloss im 6. Zwischenrang klassiert. Der Rückstand auf die Führende Polin Adrianna Sulek-Schubert ist mit 124 Zählern noch in Schlagdistanz. Der Samstag wird mit Kälins Paradedisziplin Weitsprung eröffnet. Da winkt ihr die Chance, die Wende zu schaffen.

Die italienische Titelverteidigerin Nadia Battocletti hat nach ihrem Triumph über 5000 m auch Gold über 10'000 m gewonnen. Die 26-Jährige setzte sich in 31:41,18 Minuten durch und sicherte sich damit wie schon an der Heim-EM 2024 in Rom das Langstrecken-Doppel.

Bewerte den Artikel
0 Bewertungen
Ihre Stimme wird gezählt.

News-Feed

Lesen Sie auch

Mehr anzeigen

Live-Sport ansehen auf

Sky Sport
Copyright Sky Schweiz SA © 2001-2026. Erstellt von EWM.swiss