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Manzambi fehlt auch im WM-Viertelfinal

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Die Schweiz muss auch im WM-Viertelfinal gegen Weltmeister Argentinien ohne Johan Manzambi auskommen. Seine im Training erlittene Knieprellung lässt wie schon gegen Kolumbien keinen Einsatz zu.

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Johan Manzambi wird für den WM-Viertelfinal nicht rechtzeitig fit © KEYSTONE/PETER KLAUNZER

Vor dem Achtelfinal-Duell mit Kolumbien stand der Ausfall des in diesem Turnier bislang besten Schweizer Offensivspielers erst rund zwei Stunden vor dem Anpfiff fest. Vor dem Viertelfinal-Kracher gegen Argentinien herrscht dagegen bereits einen Tag vor dem Spiel Klarheit. "Johan kann leider morgen nicht spielen", bestätigte Nationaltrainer Murat Yakin an der Medienkonferenz.

Der 20-jährige Genfer hatte sich im Abschlusstraining vor dem Achtelfinal am linken Knie verletzt. Die im Penaltyschiessen gewonnene Partie verfolgte er mit einer Bandage um das Knie von der Ersatzbank aus. Die Hoffnung auf eine schnelle Heilung der Prellung bestand. Doch nun hat der Genfer den Wettlauf gegen die Zeit verloren. "Wir haben versucht, ihn fit zu bekommen. Doch für einen Einsatz reicht es noch nicht", so Yakin. Der neuerliche Ausfall schmerze extrem. "Doch wir werden ihn als Team auffangen."

Damit muss die Nati in der Nacht auf Sonntag (3.00 Uhr Schweizer Zeit) in Kansas City erneut auf ihren produktivsten Spieler an diesem Turnier verzichten. Mit drei Toren und zwei Vorlagen hat Manzambi das Interesse europäischer Topklubs geweckt. In diesem Sommer steht ein Wechsel vom Bundesligisten Freiburg zum englischen Premier-League-Klub Newcastle im Raum.

Vorerst gilt sein Fokus jedoch der WM. Dort will die Schweiz erstmals die Halbfinals erreichen - und könnte dann womöglich wieder auf Manzambi zählen.

Neben Manzambi dürfte auch Luca Jaquez im Duell mit Argentinien ohne Spielminuten bleiben. Der Verteidiger, der seit seinem Einsatz im letzten Gruppenspiel gegen Kanada unter muskulären Beschwerden litt, wird im Abschlusstraining vom Freitag ein individuelles Programm bestreiten. Der zuletzt angeschlagene Mittelfeldspieler Michel Aebischer dagegen soll wieder ins Teamtraining zurückkehren.

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