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Manzambi, Vargas und Sow müssen Training abbrechen

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Bittere Nachrichten aus dem Abschlusstraining der Schweiz: Johan Manzambi, Ruben Vargas und Djibril Sow mussten die Einheit vorzeitig abbrechen.

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Johan Manzambi (links) und Ruben Vargas müssen das Training vor dem WM-Achtelfinal wie Djibril Sow vorzeitig abbrechen © KEYSTONE/PETER KLAUNZER

Zu den genauen Hintergründen äusserte sich Murat Yakin an der Pressekonferenz vor dem WM-Achtelfinal gegen Kolumbien nicht. Im Verlauf des Nachmittags stehen weitere Untersuchungen an, deren Resultate der Verband später bekanntgeben will.

"Es wäre natürlich ein Riesenverlust für uns", sagte der Schweizer Nationaltrainer, der sichtlich angespannt wirkte. "Ich hoffe, dass ich in ein paar Stunden wieder etwas entspannter sein werde." Er habe sich jedoch gezwungenermassen bereits mit dem schlimmsten Fall auseinandergesetzt, so Yakin. "Zum Glück haben wir viele Optionen."

Manzambi (drei Tore, zwei Assists) und Vargas (zwei Tore, ein Assist) gehörten mit ihren Skorerpunkten zu den wichtigsten Stützen der Schweizer WM-Auswahl. Vor allem der 20-jährige Manzambi machte mit seinen kraftvollen Antritten und schnellen Dribblings auf sich aufmerksam. Er gilt als einer der Favoriten auf den "Young Player Award", den die FIFA im Rahmen der Weltmeisterschaft vergibt.

Am Abschlusstraining gar nicht erst teilgenommen haben Michel Aebischer und Luca Jaquez, die seit mehreren Tagen mit muskulären Beschwerden kämpfen. Damit sind gleich fünf Schweizer Spieler für den Achtelfinal fraglich.

"Es ist natürlich eine unglückliche Ausgangslage", sagte Yakin. "Aber wir stellen uns gut auf den Gegner ein und passen unsere Taktik den verfügbaren Spielern an." Auf dem Platz würden nur Akteure stehen, die zu hundert Prozent fit seien.

Nun könnte die Flexibilität, die das Team bisher gezeigt hat, entscheidend für den Erfolg sein. "Jeder Spieler wartet auf seine Chance." Für den Trainer ist klar, dass gegen Kolumbien in erster Linie die Mentalität zählen wird. "Wir müssen in den Zweikämpfen dagegenhalten, im Kollektiv verteidigen und gleichzeitig unser eigenes Spiel durchziehen."

Das Spiel findet am Dienstag um 22.00 Uhr Schweizer Zeit in Vancouver statt.

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