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Nach Aston-Fehlstart: Honda erklärt Motorenprobleme

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Auf einer Pressekonferenz in Japan haben sich die Verantwortlichen des Honda-F1-Projekts zum Fehlstart bei Aston Martin geäussert.

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Die neue Power Unit von Honda ist einer von vielen Problemquellen des neuen Aston Martin. © DPA pa

Auf einer Pressekonferenz in Japan haben sich die Verantwortlichen des Honda-F1-Projekts zum Fehlstart bei Aston Martin geäussert.

Das Team aus Silverstone unter Leitung von Star-Ingenieur Adrian Newey erlebte bei den Tests in Bahrain ein wahres Debakel und bliebt sowohl in puncto Performance als auch Kilometerleistungen weit hinter der Konkurrenz zurück. Einer der diversen Probleme beim Rennstall von Milliardär Lawrence Stroll: der neue Werksmotor von Honda.

Von der exklusiven Zusammenarbeit hatten sowohl die Partner als auch die Öffentlichkeit gute Ergebnisse erwartet - doch die neue Power Unit aus Sakura lieferte im Heck des radikalen Aston Martin zu wenig Leistung, fiel gleich mehrfach aus und hatte Probleme mit Überhitzung.

Honda nimmt die Herausforderung an

Nun bezogen Honda-Racing-Präsident Koji Watanabe und Direktor Ikuo Takeishi auf einer Pressekonferenz zum Fehlstart Stellung und gaben Einblicke in die Probleme des neuen Honda-Aggregats. "Um ehrlich zu sein, waren die Tests vor Saisonbeginn für uns extrem schwierig. Wir konnten nicht die Leistung bringen, die wir uns erhofft hatten, und es traten eine Reihe von Problemen zutage", erklärte Watanabe, der sich mühte, optimistisch zu bleiben.

"Dieser Test war ein sehr wichtiger Prozess, da er uns ermöglichte, die Probleme zu visualisieren. Unsere Ingenieure und Mechaniker arbeiten nun enger denn je mit dem Team vor Ort zusammen und arbeiten Tag und Nacht an Verbesserungen", so der Präsident weiter, "Die Hindernisse, denen wir gegenüberstehen, sind sicherlich gross, aber wir werden vor dieser Herausforderung nicht kapitulieren."

Vibrationen als Ursache

Direktor Takeishi erläuterte die Ursache der Probleme in Bahrain: "Während der Tests vor Saisonbeginn haben wir einige ungewöhnliche Vibrationen festgestellt. Ich glaube, dass die Hauptursache für das Problem darin lag, dass diese ungewöhnlichen Vibrationen zu Schäden am Batteriesystem geführt haben."

Teil dieser Geschichte waren wohl auch die radikalen und kurzfristigen Vorgaben, die Designer Newey dem japanischen Hersteller in Bezug auf die Architektur des Motors gefordert hatte. Der AMR26 überraschte nach seiner Enthüllung besonders mit seinem "size zero design", also der kompromisslosen, möglichst engen Verpackung des Antriebsstrangs im Heck. Diese ist gut an der radikal eingeschnittenen Motorenabdeckung des Aston zu erkennen.

Der neue Aston Martin AMR26 in Bahrain.
Image: Der neue Aston Martin AMR26 in Bahrain.

Die Umstände der Probleme würden nun im Entwicklungszentrum von Sakura mit einem Prüfstand repliziert und untersucht. Dabei bleibe der Motor im Monocoque verbaut, um die Vibrationen so realistisch wie möglich nachstellen zu können. Eine Lösung solle noch vor dem ersten Rennwochenende in Australien (Rennen am 08.03. LIVE aus Sky Sport Formel 1) bereitstehen, so Takeishi: "Wir arbeiten mit Aston Martin zusammen, um dieses Problem vor Beginn der Saison zu beheben."

Mehr zum Autor Malte Göttlinger

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