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Nur ein Punkt gegen Werder: VfB patzt im CL-Rennen

Drei Tage nach dem emotionalen Einzug ins Pokalfinale hat der VfB Stuttgart in der Bundesliga einen Dämpfer hinnehmen müssen.

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Am 31. Spieltag war Werder Bremen zu Gast beim VfB Stuttgart © DPA pa

Drei Tage nach dem emotionalen Einzug ins Pokalfinale hat der VfB Stuttgart in der Bundesliga einen Dämpfer hinnehmen müssen.

Im engen Kampf um die lukrativen Champions-League-Plätze kam die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeness zuhause gegen Werder Bremen nicht über ein mageres 1:1 (0:1) hinaus und ist nun vor den entscheidenden Wochen als Vierter nur noch punktgleich mit Verfolger Hoffenheim.

"Das ist am Ende zu wenig. Im Kampf um die Champions League müssen wir gerade zuhause jeden Dreier holen, um alles in der eigenen Hand zu haben. Auch wenn wir kaputt waren, haben wir uns mehr vorgenommen. Das tut schon weh", sagte VfB-Torjäger Ermedin Demirovic bei DAZN enttäuscht.

Der VfB steht nun im schweren Endspurt gegen die direkten Konkurrenten aus Hoffenheim und Leverkusen sowie gegen Frankfurt unter Druck, um das Ziel Königsklasse zu erreichen. Werder machte indes einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Bei drei noch ausstehenden Spielen beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz sechs Punkte.

Stage brachte Werder in Führung

Jens Stage brachte Werder in der 18. Minute in Führung. Für den formstarken Dänen war es bereits das zehnte Saisontor. Der VfB zeigte nach den kräftezehrenden 120 Pokalminuten beim Sieg gegen Freiburg (2:1 n.V.) jedoch Moral. Joker Demirovic glich in der 61. Minute aus. Den erhofften Sieg verpassten die überlegenen Schwaben jedoch.

Werder machte indes einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Bei drei noch ausstehenden Spielen beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz sechs Punkte. "Das war für uns als Mannschaft eine super Leistung. Der Punkt ist für uns sehr wichtig", betonte Stage.

Hoeness nahm nach dem Pokal-Halbfinale sechs Wechsel vor. Überraschend stand Dan-Axel Zagadou in der Startformation. Zuletzt hatte der lange verletzte Innenverteidiger vor knapp einem halben Jahr am 9. November beim 3:2 gegen Augsburg gespielt. "Wir haben grosses Vertrauen, auch wenn natürlich ein gewisses Restrisiko dabei ist", sagte Hoeness bei DAZN.

Werder mit starker Anfangsphase

VfB-Keeper Alexander Nübel unterstrich die Bedeutung der Partie gegen Werder: "Es geht um sehr, sehr viel, bei uns." Hoeness forderte "in der Crunchtime" entsprechend "vollen Fokus und volle Intensität".

Die Anfangsphase gehörte zunächst jedoch den Gästen. Senne Lynen und Stage hatten gleich einmal zwei gute Möglichkeiten für die Bremer, die auf den angeschlagenen Kapitän Marco Friedl verzichten mussten.

Der VfB benötigte nach dem Kraftakt im Pokal eine gewisse Anlaufzeit. Doch als die Schwaben besser im Spiel waren, schlug Stage mit einem Flachschuss eiskalt zu. Bilal El Khannouss hatte kurz darauf die grosse Chance zum Ausgleich, scheiterte per Kopf freistehend aber an Mio Backhaus.

Demirovic trifft zum Ausgleich

Der VfB drückte nun. Maximilian Mittelstädt prüfte per Freistoss erneut Backhaus. Stuttgart tat sich ansonsten aber schwer, aus dem Spiel heraus Chancen zu kreieren. Werder wehrte sich nach Kräften und blieb bei gelegentlichen Kontern gefährlich.

Hoeness verstärkte nach dem Wechsel die Offensive und brachte nach knapp einer Stunde Chris Führich und Demirovic, der kurz darauf gleich zuschlug. Stuttgart drängte Bremen nun zurück.

SID

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