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Patrick Fischer entschuldigt sich für Impf-Schwindel

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Wirbel um Eishockey-Nationalcoach Patrick Fischer. Der 50-Jährige macht publik, dass er während der Pandemie ein Covid-Zertifikat gefälscht hat, um an die Olympischen Spiele 2022 reisen zu können.

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Patrick Fischer prescht einen Monat vor der Heim-WM mit einem Geständnis vor und entschuldigt sich © KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI

"Ich möchte im Vorfeld der Heim-WM eine persönliche Angelegenheit ansprechen. Vor den Olympischen Winterspielen in Peking bin ich unter Verwendung eines nicht gültigen Covid-Impf-Zertifikats nach China eingereist. Die Swiss Ice Hockey Federation, Swiss Olympic sowie mein Umfeld hatten davon keine Kenntnis", sagt Fischer in einem Video und einem Schreiben, das der Schweizer Eishockeyverband am Montagabend publizierte.

Er habe sich in einer aussergewöhnlichen persönlichen Notlage befunden, da er sich nicht impfen lassen wollte. Gleichwohl habe er mein Team an den Olympischen Spielen auf keinen Fall im Stich lassen wollen, so Fischer. "Ich erkenne, dass ich in dieser Angelegenheit einen schweren Fehler gemacht habe. Ich stehe dafür gerade und übernehme die volle Verantwortung. Die daraus resultierenden Konsequenzen habe ich getragen und die Busse beglichen."

Der nach der WM als Nationalcoach abtretende Fischer wurde für das Vergehen im Jahr 2023 als Privatperson verurteilt. Bis auf diesen Vorfall habe er sich immer ans geltende Recht gehalten, und er sei sich seiner Vorbildrolle bewusst. Es tue ihm sehr leid, wenn er mit dieser Situation Menschen enttäuscht habe, betont Fischer.

Der Schweizer Eishockeyverband zeigt sich nachsichtig. "Wir als Verband haben dies zur Kenntnis genommen und finden es anerkennenswert, dass Patrick Fischer diesen Schritt an die Öffentlichkeit geht und seinen Fehler klar einräumt. Dies zeigt persönliche Verantwortung und Grösse. Wir haben die Thematik eingehend mit 'Fischi' besprochen. Er hat die entsprechenden Konsequenzen getragen. Für uns ist die Angelegenheit damit abgeschlossen", sagt Präsident Urs Kessler. Man freue sich nun auf die bevorstehende Heim-WM mit Fischer und dem gesamten Team. "Unser Fokus liegt voll und ganz auf dem sportlichen Erfolg", so Kessler.

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