Die Chancen, dass Eberl über seinen bis 2027 laufenden Vertrag hinaus beim deutschen Rekordmeister arbeiten darf, würde er "im Moment auf 100" Prozent beziffern, sagte Hoeness auf eine entsprechende Frage am Rande des Testspiels gegen den FC Rottach-Egern (15:0).
Im Mai hatte Hoeness die Chancen auf einen Eberl-Verbleib im Spiegel-Interview noch mit "60:40" angegeben.
Er habe sich im Anschluss "unheimlich über mich selbst geärgert", gab Hoeness am Donnerstag zu: "Dass ich so naiv und der Meinung war, dass dieses Interview, das am Freitagabend in Berlin stattgefunden hat, die Woche drauf am Freitag herauskommt, weil der Spiegel ja normalerweise eine Woche Vorlauf hat. Aber offensichtlich haben ihnen meine Aussagen so gut gefallen, dass sie es am Samstagmorgen schon in die Öffentlichkeit gebracht haben. Und damit war natürlich Max vor dem Pokalfinale nicht gut behandelt von mir."
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Hoeness entschuldigt sich bei Eberl
Er habe sich bei Eberl entschuldigt, ergänzte Hoeness, der am Rande des Testspiels auch das Gespräch mit dem Sportvorstand suchte. Eberl selbst hatte am Mittwoch von einer Aussprache berichtet, das Verhältnis zu Patron Hoeness sei sehr gut.
Eberl war zum 1. März 2024 als Nachfolger von Hasan Salihamidzic zu den Bayern gekommen. Der Aufsichtsrat muss entscheiden, ob der bis 2027 laufende Vertrag wirklich verlängert wird. Die dafür entscheidende Sitzung dürfte schon jene Ende August sein.
SID
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