skysport.ch
Sky Sport

Live-Sport ansehen auf

Sky Sport
News Fussball

Scharfe Hummels-Kritik an Infantino: "Einer der grössten Skandale"

Das Vorhaben, die WM zu privatisieren, sei "einer der grössten Skandale in der Geschichte des Sports. Wie kommst du auf diese Idee? Was geht in deinem Kopf vor, dass du denkst, das wäre okay?", fragte Hummels in seinem Podcast "Alleine ist schwer".

media_api_sky_de_72834156a7b1ceb3f693
Mats Hummels ist bei der diesjährigen WM als TV-Experte tätig. © DPA pa

Das Vorhaben, die WM zu privatisieren, sei "einer der grössten Skandale in der Geschichte des Sports. Wie kommst du auf diese Idee? Was geht in deinem Kopf vor, dass du denkst, das wäre okay?", fragte Hummels in seinem Podcast "Alleine ist schwer".

"Dass du das grösste Sportereignis der Welt den Menschen wegnehmen willst und dein eigenes Ding daraus machst, das finde ich Wahnsinn. Es gibt nichts Verbindenderes in der Sportwelt als diese vier Wochen Fussball-Weltmeisterschaft alle vier Jahre", führte Hummels aus. "Wahrscheinlich sind Macht und Geld irgendwann eine Droge - es kann nicht anders sein." Obwohl Infantinos Plan gescheitert ist, sieht der 78-malige Nationalspieler den Weltverband auf einem schlechten Weg.

"Die FIFA macht in den letzten Jahren alles dafür, den Fussball unpopulärer zu machen." Die Entscheidungsträger im Weltverband würden den Fussball aus Eigeninteresse "einmal komplett finanziell ausmelken" und damit dafür sorgen, "dass die Leute in ein paar Jahren oder Jahrzehnten keinen Fussball mehr schauen, weil sie es sich nicht mehr leisten können", monierte Hummels und berichtete von eigenen Erfahrungen während der WM in den USA, Mexiko und Kanada, die er als TV-Experte begleitet hatte.

"Ich glaube, damit hat er ..."

Es sei ein Problem, "wenn du dir als Fan kein Stadionticket mehr leisten kannst, weil es so viel kostet wie jetzt bei der WM", sagte Hummels: "Ich war traurig darüber, wie leer die Stadien teilweise waren." Die pauschal eingeführten Hydration Breaks, "um Werbung zu schalten und noch mehr Geld zu machen", stiessen dem Ex-Dortmunder ebenfalls sauer auf.

Dass Infantino nach seinem Vorstoss noch eine langfristige Zukunft als FIFA-Präsident haben könnte, erwartet Hummels nicht. "Ich glaube, damit hat er sein eigenes Ende als FIFA-Präsident eingeleitet. Ich liebe den grossen UEFA-Widerstand; ich finde es richtig gut, wie aggressiv sie dagegen vorgegangen sind", sagte er.

Bewerte den Artikel
0 Bewertungen
Ihre Stimme wird gezählt.

News-Feed

Lesen Sie auch

Mehr anzeigen

Live-Sport ansehen auf

Sky Sport
Copyright Sky Schweiz SA © 2001-2026. Erstellt von EWM.swiss