Der Poker um Spaniens WM-Held Ferran Torres geht in die heisse Phase.
Wie die Nachrichtenagentur AFP am Montag von Torres' Klub FC Barcelona erfuhr, hat der spanische Meister ein Angebot in Höhe von 40 Millionen Euro von Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain für den Stürmer abgelehnt.
"Die Verhandlungen zwischen Barca und PSG laufen weiter", hiess es jedoch laut einer Quelle aus dem katalanischen Klub. Torres selbst hat nach Angaben mehrerer spanischer Medien bereits seine Zustimmung zu einem Wechsel nach Paris gegeben. "Ich habe einen Vertrag mit Barcelona, aber im Fussball weiss man nie", sagte der 26-Jährige während der Saisonvorbereitung in den USA.
Weicht der Weltmeister dem Meister-Umbau?
Torres hatte Spanien im WM-Finale gegen Argentinien Mitte Juli in der Verlängerung zum zweiten Titel geschossen. Er spielt seit einem Transfer für 55 Millionen Euro 2021 für Barcelona und erzielte in den vergangenen beiden Spielzeiten 40 Tore in 94 Pflichtspielen. Unter Trainer Hansi Flick wurde Torres regelmässig als Ersatz für Robert Lewandowski eingesetzt.
Nach dem Wechsel des polnischen Stürmers zu Chicago Fire und dem Abgang des Engländers Marcus Rashford, der nach einer Leihe zu Manchester United zurückkehrte, stellt sich Barcelona offensiv neu auf. Ein Transfer von Argentiniens Starstürmer Julian Alvarez (Atletico Madrid) kam bisher nicht zustande, dafür wurden bereits Karim Adeyemi (Borussia Dortmund) und Anthony Gordon (Newcastle United) verpflichtet.