Schweizer Aushängeschilder fehlen in Holzhäusern
Von Donnerstag bis Samstag duelliert sich die europäische Elite der Golferinnen in Holzhäusern am Zugersee. Die besten Schweizerinnen, Chiara Tamburlini und Morgane Métraux, fehlen beim Heimturnier.
Chiara Tamburlini klassierte sich vor einem Jahr am Swiss Ladies Open in Holzhäusern im 2. Rang, mittlerweile spielt die St. Gallerin auf der amerikanischen LPGA-Tour und darf dort im Moment im Ringen um die Tourkarte für nächste Saison kein Turnier auslassen. Ebenfalls nicht am Start ist Morgane Métraux, die aktuell bestklassierte Schweizerin in der Ladies European Tour. Die Lausannerin versucht ihr Glück ebenfalls bei der "Portland Classic".
So ruhen die kleinen Schweizer Hoffnungen auf den Profis Vanessa Knecht und Elena Colombo. Dank Wildcards und Einladungen können ausserdem die jungen Amateurinnen Sarah Uebelhart, Sophia Sindersberger, Carlotta Locatelli, Seraphine Müller und Selina Casal abschlagen.
Die sieben Schweizerinnen zählen im Profi-Feld nicht zum engsten Favoritenkreis. Den bilden die Deutsche Leonie Harm, die im Mai das German Masters gewonnen hat, oder ihre Landsfrau Alexandra Försterling, die heuer schon vier Turniere gewann und in Holzhäusern vor drei Jahren ihren ersten Turniersieg feierte.
Seither siegte in Holzhäusern die Engländerin Alice Hewson zwei Mal hintereinander. Hewson ist die einzige Spielerin, die das Swiss Ladies Open mehr als einmal gewinnen konnte. Der Hattrick für Hewson in Holzhäusern wäre indes eine Überraschung. Die 28-Jährige präsentierte sich in dieser Saison bislang nicht in Bestform; ihr bestes Ergebnis ist ein 5. Platz in Mauritius. Mit am Start in Holzhäusern ist auch Shannon Tan aus Singapur, die Gewinnerin der European Tour 2025.
Der Eintritt ist an allen drei Tagen frei.