Schweizer Trio in Tokio erneut ohne Podestplatz
Das Schweizer Trio verpasst in der Formel-E-WM auch im zweiten Rennen in Tokio die Podestplätze. Sébastien Buemi als Bester belegt in dem vom Niederländer Nick de Vries gewonnenen Rennen Platz 7.
Der Waadtländer Buemi, der das Rennen lediglich aus Position 16 unter die Räder genommen hatte, klassierte sich in einem Auto der Equipe Envision unmittelbar vor dem Berner Oberländer Nico Müller im Porsche.
Edoardo Mortara, der dritte Schweizer im Bunde, beendete seinen Auftritt als Auslöser einer Kollision, in die mehrere Fahrer involviert waren. Der Zwischenfall machte einen Unterbruch und den Neustart für die letzten zwei Runden nötig. Der in Genf zur Welt gekommene schweizerische-italienische Doppelbürger im Mahindra touchierte das Auto mit dem Schweden Joel Eriksson am Steuer. Buemis Teamkollege konnte den Einschlag in die Streckenbegrenzung nicht verhindern.
Mortara hätte in Japans Hauptstadt am Sonntag weit mehr erreichen können. Nach der Eroberung der Pole-Position durfte er sogar in Richtung ersten Sieg seit knapp vier Jahren in dieser Serie schielen. Nach zwei Dritteln der Distanz hatte er noch auf Platz 3 gelegen.
De Vries im Mahindra gewann bei seinem zweiten Saisonsieg vor dem Neuseeländer Nick Cassidy im Citroën und dem Briten Jake Dennis in einem Andretti-Auto.
Dennis reist als Führender in der WM-Wertung mit zwei Punkten Vorsprung vor Cassidys Landsmann Mitch Evans zum Finale nach London. Müllers deutscher Teamkamerad Pascal Wehrlein auf Platz 3 weist fünf Punkte Rückstand aus. Mitte August stehen in Grossbritanniens Hauptstadt zwei Rennen im Programm.