Nach Informationen von Sky Sport haben sich Vertreter des krisengebeutelten spanischen Rekordmeisters zu Beginn der Woche mit Mourinhos Management getroffen, um die Gespräche über ein Comeback des portugiesischen Star-Trainers zu intensivieren.
Von Patrick Berger und Kerry Hau
Mit Mourinho selbst gab es auch schon direkten Kontakt.
Der 63-Jährige ist bereit für eine Rückkehr zu Real Madrid, wo er bereits zwischen 2010 und 2013 tätig war und sowohl die spanische Meisterschaft als auch die Copa del Rey gewann.
Treibende Kraft hinter den Mourinho-Plänen ist Reals Generaldirektor Jose Angel Sanchez. Allerdings: Recherchen von Sky Sport zufolge soll Mourinho volle Kontrolle und grosses Mitspracherecht bei Transfers einfordern.
Real-Präsident Perez hat das letzte Wort
Noch ist unklar, ob Florentino Perez diesen Forderungen nachkommen möchte. Das Verhältnis zwischen dem 79-jährigen Real-Präsidenten und Mourinho soll zwar sehr gut sein. Doch auch Xabi Alonso scheiterte mit dem Versuch, neue Strukturen in und um die Mannschaft herum zu schaffen und Seilschaften aufzubrechen. Das letzte Wort liegt jetzt bei dem mächtigen Real-Boss.
Für Mourinho müsste Real eine Ablöse an dessen Noch-Arbeitgeber Benfica Lissabon zahlen. Die Ausstiegsklausel in seinem bis 2027 datierten Vertrag liegt nach Informationen von Sky Sport bei knapp drei Millionen Euro und kann in den ersten zehn Tagen nach Saisonende gezogen werden. Eine finale Entscheidung dürfte also nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Umbau des gespaltenen Kaders ist dringend nötig
Ob mit oder ohne Mourinho: Ein Umbau des Real-Kaders im Sommer ist unausweichlich. Die schon länger vergiftete Atmosphäre innerhalb der Mannschaft lässt sich spätestens seit dieser Woche nicht mehr wegdiskutieren. Die Mittelfeld-Stars Federico Valverde und Aurelien Tchouameni gerieten auf dem Trainingsgelände in Valdebebas verbal und schliesslich auch körperlich aneinander.
Valverde musste am Donnerstag mit einem Schädel-Hirn-Trauma ins Krankenhaus gebracht werden, nachdem er in der Kabine angeblich stark benommen und an der Stirn blutend von bestürzten Teamkollegen und Noch-Coach Alvaro Arbeloa aufgefunden worden war. Anschliessend klagte der aktuelle Kapitän des tief gefallenen Starensembles via Instagram über einen Maulwurf innerhalb der Mannschaft.
Barca kann mit Sieg im Clasico Meister werden
Über den am Sonntag stattfindenden Clasico beim Erzrivalen FC Barcelona redet in der Hauptstadt niemand mehr. Verliert Real gegen das Team von Hansi Flick, ist die schon vor Wochen in weite Ferne gerückte Meisterschaft auch rechnerisch nicht mehr möglich.
Räumt der autoritäre Mourinho nach der Saison bei den Königlichen auf? Vieles deutet aktuell darauf hin!
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