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Trennung zwischen Golf-Star Rahm und LIV-Tour beschlossen

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Der spanische Golfstar hat sich mit der finanziell angeschlagenen Serie auf eine Trennung geeinigt und verzichtet dabei auf Millionenforderungen. Für die umstrittene Tour beginnt gleichzeitig ein neuer Rettungsversuch.

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Jon Rahm hat sich mit der LIV-Tour auf eine Trennung geeinigt. © DPA pa

Der spanische Golfstar hat sich mit der finanziell angeschlagenen Serie auf eine Trennung geeinigt und verzichtet dabei auf Millionenforderungen. Für die umstrittene Tour beginnt gleichzeitig ein neuer Rettungsversuch.

Der spanische Golfstar Jon Rahm hat sich mit der in finanzielle Schieflage geratenen LIV-Tour auf eine Trennung geeinigt. Wie aus am Mittwoch eingereichten Gerichtsunterlagen hervorgeht, verzichtet der 31-Jährige im Gegenzug für die Rückgabe seiner Namens- und Bildrechte auf sämtliche finanziellen Forderungen gegen die Serie. Die Vereinbarung muss noch von Richter Michael Kaplan am US-Insolvenzgericht in New Jersey genehmigt werden. Eine Entscheidung wird im November erwartet.

Gründung sorgt für Spaltung

Rahms Anwalt hatte in der vergangenen Woche erklärt, dass sein Mandant unter den vorgeschlagenen neuen Finanzierungsbedingungen nicht auf die LIV-Tour zurückkehren werde. Rahm, US-Open-Sieger von 2021 und Masters-Champion von 2023, gewann bislang vier LIV-Turniere: 2024 triumphierte er in Grossbritannien und Chicago, in diesem Jahr in Hongkong und Mexiko-Stadt.

LIV Golf 2026: Die wichtigsten Fakten

  • Lochformat: 72 Löcher (4 Runden)
  • Teilnehmer: 57 Profis (13 Teams à 4 Spieler + 5 Wildcards)
  • Preisgeld: 25 Mio. USD insgesamt pro Event (20 Mio. Einzel / 5 Mio. Team)
  • Saisonplan: 14 Turniere in 9 Ländern weltweit
  • Punktesystem: Alle 57 Starter erhalten Punkte für die Einzelwertung

2022 hatte die Gründung der LIV-Tour zur Spaltung innerhalb des Profigolfs geführt. Neben Bryson DeChambeau war der ehemalige Weltranglistenerste Rahm der prominenteste Golfer gewesen, der der traditionsreichen PGA-Tour den Rücken gekehrt hatte, um sich der von Saudi-Arabien unterstützten Serie anzuschliessen.

LIV 2.0 für die Zukunft

Gut fünf Monate nach dem angekündigten Rückzug des saudi-arabischen Staatsfonds PIF als Hauptgeldgeber hatte LIV im September einen Insolvenzantrag in den USA gestellt. Aus Unterlagen der Insolvenzanträge geht hervor, dass LIV geschätzte Verbindlichkeiten in Höhe von bis zu einer Milliarde US-Dollar gegenüber Gläubigern, darunter auch Starspielern, haben könnte.

Dennoch soll es eine Zukunft für das Projekt geben, in das der Staatsfonds geschätzte fünf Milliarden Dollar investiert hatte. Als "LIV 2.0" und mithilfe eines neuen Investors will man zukünftig neu durchstarten. Die Verantwortlichen der Tour haben einen verkürzten Spielplan und reduzierte Preisgelder skizziert, mit Turnieren auf fünf Kontinenten, unter anderem in Australien, Südafrika, Mexiko, England, Hongkong und den USA.

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