skysport.ch
Sky Sport

Live-Sport ansehen auf

Sky Sport
News Fussball

Trotz Ende der FIFA-Pläne: UEFA droht weiter mit Boykott!

B9066B0E-7B3E-4AFC-B71A-2E797DC606C7

Die Europäische Fussball-Union UEFA droht auch nach dem Eingeständnis eines Fehlers von FIFA-Präsident Gianni Infantino beim gescheiterten Investorendeal weiter mit einem WM-Boykott.

media_api_sky_de_73154616a74a3016af55
UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hält den Druck auf die FIFA und Gianni Infantino aufrecht. © Imago

Die Europäische Fussball-Union UEFA droht auch nach dem Eingeständnis eines Fehlers von FIFA-Präsident Gianni Infantino beim gescheiterten Investorendeal weiter mit einem WM-Boykott.

Die Voraussetzungen seien nicht erfüllt, um die Drohung zurückzunehmen, erklärte die UEFA auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. "Erstens mussten die Vorschläge zum Verkauf der grossen Wettbewerbe zurückgezogen werden. Zweitens mussten Zusicherungen gegeben werden, dass solche Versuche, den Fussball auf diese Weise zu entstellen, nie wieder unternommen werden."

  • Alle Entwicklungen rund um die FIFA & Präsident Infantino gibt es HIER IM LIVEBLOG

Darüber hinaus bekräftigte die UEFA, dass das Vertrauen in Infantino verloren gegangen sei. An dieser Haltung halte man fest, stellte der Verband klar. "Die gestrige Bekanntgabe, dass einige Angestellte des FIFA-Präsidenten (deren Karriere von seiner Gunst abhängt) ihm zustimmen, ändert nichts daran", hiess es vom Kontinentalverband weiter.

Infantino erhält bei Notfallsitzung "uneingeschränkte Unterstützung"

Zuvor hatte Infantino nach einer für ihn gelungenen Notfallsitzung des Weltverbands in Marokko ein positives Fazit gezogen. FIFA-Generalsekretär Mattias Grafström und die anwesenden Mitglieder des Management-Boards hätten "ihre uneingeschränkte Unterstützung" für Infantino bekräftigt, "als den einzigen Amtsträger, der von den 211 FIFA-Mitgliedsverbänden gewählt wurde", hiess es in einer Mitteilung späten Mittwochabend.

Infantino hatte zuletzt für eine Welle der Empörung in der Fussball-Welt gesorgt, als Investorenpläne bekannt wurden. Er wollte Anteile an den Premium-Produkten des Weltverbands an private Investoren verkaufen. Der FIFA-Chef lenkte zwar ein und verwarf die Idee - dennoch formiert sich vor allem in Europa heftiger Widerstand gegen ihn. Die aktuelle Krise könnte das Ende von Infantinos inzwischen zehnjähriger Amtszeit als FIFA-Präsident bedeuten.

Bewerte den Artikel
0 Bewertungen
Ihre Stimme wird gezählt.

News-Feed

Lesen Sie auch

Mehr anzeigen

Live-Sport ansehen auf

Sky Sport
Copyright Sky Schweiz SA © 2001-2026. Erstellt von EWM.swiss