Nun steht fest, wer in Stavanger das Tor des deutschen Rekordmeisters hütet. Die Entscheidung wird von einer Verletzung massgeblich beeinflusst.
Bayern-Trainer Vincent Kompany kündigte am Montag an, dass Jonas Urbig am zweiten Spieltag der CL-Ligaphase bei Viking Stavanger (Dienstag, um 21 Uhr auf Sky Sport) im Tor der Münchner stehen wird: "Manu trainiert heute nicht mit, weil er etwas am Fuss gespürt hat. Damit ist die Frage schnell beantwortet", sagte der Erfolgstrainer vor dem Abschlusstraining auf der Pressekonferenz.
Neuer hatte zuletzt beim 2:2 beim FC Augsburg folgenschwer gepatzt. Danach war die Debatte um das Bayern-Tor neu entfacht. Sportvorstand Max Eberl fand dazu deutliche Worte: "Manu hat einen Fehler gemacht. Das ist ihm in seinen zwei Jahrzehnten, die er jetzt Profifussball spielt, bestimmt schon das eine oder andere Mal passiert. Dementsprechend: Für uns gibt es da gar keine Zweifel an Manu", sagte Eberl und stärkte dem Weltmeister von 2014 weiter den Rücken. "Manu ist unsere Nummer eins und wird es auch bleiben. Und was dann in Zukunft passiert, wird man sehen."
Für Urbig, bis zum Saisonende die "Nummer 1b" hinter dem Weltmeister von 2014 und danach designierter Neuer-Erbe, wird es der dritte Einsatz in dieser Spielzeit. Im DFB-Pokal bei Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück (4:1) hatte er ebenso einmal hinter sich greifen müssen wie in der Liga bei Aufsteiger SV Elversberg (2:1).
Gegen Königsklassen-Neuling Stavanger komme es am Dienstag vor allem auf die richtige "Mentalität" an, betonte Kompany: "Für Viking ist es ein wichtiges Spiel. Ich möchte nicht, dass irgendeiner das Gefühl hat, dass es nicht genau so wichtig ist für uns."