Der Kempener unterlag am Donnerstag dem US-Amerikaner Tommy Paul 2:6, 5:7. Kurz vor dem Start der French Open in Paris am Sonntag kann er seine Auftritte in der Hansestadt dennoch als Schritt in die richtige Richtung werten.
Nach dem Aus von Yannick Hanfmann am Mittwochabend war Altmaier als letzter verbliebener deutscher Profi in sein Match gegangen - das stark wechselhaft begann. Der Weltranglisten-65., der im Achtelfinale überraschend Pauls Landsmann Ben Shelton bezwungen hatte, liess immer wieder sein Können aufblitzen. Altmaier geriet bei seinen Aufschlagspielen aber auch häufig unter Druck.
Der 27-Jährige, der erst Ende März seinen ersten Matcherfolg in diesem Jahr gefeiert hatte, versuchte mit Unterstützung des Publikums den sehr konzentrierten Paul aus der Komfortzone zu bringen. Das Duell war nun ausgeglichener, Altmaier holte noch ein Break zum 5:5 auf, musste sich aber dennoch geschlagen geben.
Altmeier bedauert Schläger-Tritt
Für seinen Schläger-Tritt entschuldigte er sich. "Das war eine Emotion und absolut nicht akzeptabel", sagte Altmaier: "Das repräsentiert mich nicht auf dem Platz."
Altmaier hatte im zweiten Satz aus Frust seinen Schläger zunächst auf den Boden geworfen und danach ins Publikum getreten. Ein Mann fing das Spielgerät und warf es wieder zurück. Altmaier kassierte eine Verwarnung und entschuldigte sich bei den Fans: "Die Unterstützung hier war unglaublich."
Weiter geht es für Altmaier nun in Paris, wo ihn ebenfalls eine anspruchsvolle Aufgabe erwartet. Er fordert in der ersten Runde den Weltranglistenfünften Felix Auger-Aliassime aus Kanada.
SID
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