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Wawrinka mit dem letzten Turnier in der Romandie

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Nach sieben Jahren Pause kehrt Stan Wawrinka für eine Abschiedsvorstellung ans Geneva Open in Genf zurück. Da, wo er 2017 sein letztes ATP-Turnier gewann, ist er nun auf Formsuche.

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Wird in Genf wie an allen anderen Stationen seiner Abschiedssaison wieder im Mittelpunkt des Faninteresses stehen: Stan Wawrinka © KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI

Viele Augen werden in der kommenden Woche im Genfer Parc des Eaux-Vives auf Stan Wawrinka gerichtet sein. Der 41-jährige Lausanner, der das Racket Ende Saison an den Nagel hängen wird, tritt letztmals wettkampfmässig in der Romandie an. Dass es mehr als ein Spiel wird, scheint eher unwahrscheinlich.

Zum einen meinte es das Los nicht gut mit dem dreifachen Grand-Slam-Champion. Wawrinka (ATP 125) trifft in der 1. Runde auf den als Nummer 7 gesetzten Chilenen Alejandro Tabilo (ATP 35).

Vor allem aber verlief die bisherige Sandsaison alles andere als erhofft. Nach dem guten Start mit dem United Cup und dem Erreichen der 3. Runde am Australian Open verlor er auf Sand viermal in Folge in der 1. Runde. In der Qualifikation in Rom gewann er endlich wieder eine Partie, musste dann aber letzte Woche vor dem zweiten Einsatz Forfait erklären.

Nun hofft Wawrinka, vor dem ebenfalls letzten Auftritt am French Open noch einmal etwas Selbstvertrauen zu tanken. Er ist dank einer Wildcard der einzige Schweizer im Hauptfeld des Geneva Open. Der junge Genfer Kilian Feldbausch (ATP 355) könnte über die Qualifikation noch dazukommen.

Der Topfavorit ist eigentlich klar. Eigentlich. Casper Ruud (ATP 23), in Genf 2021, 2022 und 2024 Champion, fand nach schwierigen Monaten zuletzt zu seiner Bestform zurück. Der Haken: Wie frisch ist er nach seiner Finalqualifikation in Rom, wo er am Sonntag noch im Einsatz steht, und wie viel Energie will er in der Woche vor Roland Garros investieren?

Topgesetzt ist die Weltnummer 7 Taylor Fritz. Der Amerikaner ist aber alles andere als ein Sandspezialist und fiel zuletzt zwei Monate verletzungsbedingt aus. So könnte Alexander Bublik (ATP 11), der letztjährige Sieger in Gstaad, zum lachenden Dritten werden. Gestartet wird im Hauptfeld am Sonntag.

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