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Wolfsburg bleibt an Bayern dran

Angeführt von Top-Torjägerin Ella Peddemors löste Wolfsburg seine Pflichtaufgabe souverän. Der Rückstand auf Titelverteidiger Bayern beträgt weiterhin drei Punkte.

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Die Frauen des VfL Wolfsburg bleiben an Tabellenführer FC Bayern dran. © DPA pa

Angeführt von Top-Torjägerin Ella Peddemors löste Wolfsburg seine Pflichtaufgabe souverän. Der Rückstand auf Titelverteidiger Bayern beträgt weiterhin drei Punkte.

Der VfL Wolfsburg bleibt in der Frauen-Bundesliga der erste Verfolger des FC Bayern. Die Mannschaft von Trainer Stephan Lerch setzte sich gegen den 1. FC Köln verdient mit 3:0 durch und festigte Platz zwei in der Tabelle. Dahinter bleibt Verfolger Eintracht Frankfurt dank eines 3:0 (0:0) beim VfB Stuttgart in Lauerstellung.

Lange tat sich Wolfsburg gegen die defensiv eingestellten Gäste schwer. Dann nutzte Ella Peddemors einen Fehler im Kölner Spielaufbau und brachte den VfL in der 38. Minute in Führung. Mit dem Vorsprung im Rücken kontrollierten die Gastgeberinnen die Partie zunehmend.

Traumtor sorgt für die Entscheidung

Die Vorentscheidung fiel kurz nach der Pause erneut durch Peddemors. Die 24-Jährige verwandelte einen direkten Freistoss sehenswert zum 2:0 und unterstrich damit ihre herausragende Form. Mit nun neun Saisontoren führt sie die Torjägerliste der Frauen-Bundesliga an.

Nur drei Minuten später legte Nationalspielerin Camilla Küver nach. Nach einer Ecke traf sie per Kopf zum 3:0-Endstand und beseitigte die letzten Zweifel am Wolfsburger Erfolg.

Frankfurt-Trainer Niko Arnautis sah zunächst ein zähes Spiel, bis Larissa Mühlhaus per Direktabnahme traf (49.). Der Aufsteiger wehrte sich lange, war aber ab der 57. Minute durch den Platzverweis nach einem groben Foulspiel von Dafina Redzepi im Nachteil, sodass Kapitänin Laura Freigang ihr sechstes Saisontor (73.) erzielte. Danique Tolhoek (90.) setzte den Schlusspunkt.

Bayern weiter im Blick

Dank des Erfolgs bleibt Wolfsburg Tabellenzweiter und hält den Abstand auf Spitzenreiter Bayern München bei drei Punkten. Im Titelrennen dürfen sich die Niedersachsen damit weiterhin keine Ausrutscher erlauben. Gleichzeitig unterstreicht der Auftritt gegen Köln, dass Wolfsburg nach wie vor einer der heissesten Anwärter auf die Meisterschaft ist.

Vor allem die aktuelle Form von Peddemors macht Mut für die kommenden Wochen. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt dem VfL nicht. Bereits am Mittwoch steht das Achtelfinal-Hinspiel im Europa Cup gegen Feyenoord Rotterdam auf dem Programm. Anfang November folgt anschliessend das DFB-Pokal-Duell gegen die TSG Hoffenheim.

Dabei haben die Wolfsburgerinnen noch eine Rechnung offen. Hoffenheim fügte dem Vizemeister im September mit einem 2:1 die bislang einzige Saisonniederlage zu.

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