Zehnter Sittener holen gegen den FCZ einen Punkt
Der FC Sion und der FC Zürich trennen sich im Tourbillon 1:1. Für beide Teams ist die Punkteteilung halb Enttäuschung, halb Erfolg.
Der FC Sion hätte gern mit einem Sieg seinen besten Start in die Super League nach neun Spielen übertroffen. Der FC Zürich wäre gern mit drei Punkten nach Hause gereist, nachdem die Ausgangslage in der ersten Halbzeit dafür vielversprechend war. Am Ende fehlte beiden Teams die Durchschlagskraft für den Sieg. Die zweite Halbzeit plätscherte etwas ereignislos Richtung Unentschieden.
Das Entscheidende fand vor der Pause statt. Philippe Keny traf vom Penaltypunkt in der 5. Minute zum 1:0 und belohnte den FC Zürich für den guten Start in die Partie. Erst nach und nach fand das formstarke Sion besser ins Spiel und als der Ausgleich sich anbahnte, erwies Fodé Sylla seinem Team einen Bärendienst. Der junge französische Offensivspieler leistete sich im gegnerischen Strafraum ein komplett überflüssiges hartes Foulspiel, das zu Recht mit Rot bestraft wurde.
Wie schon im letzten Heimspiel gegen Thun sorgte Sylla mit einem Platzverweis dafür, dass Sion über eine Halbzeit lang zu zehnt spielen musste. Anders als vor zwei Wochen reichte es diesmal nicht für den Sieg in Unterzahl. Topskorer Winsley Boteli traf zwar in der 38. Minute vom Penaltypunkt zum 1:1, vergab in den Minuten darauf aber zwei exzellente Chancen zum zweiten Treffer.
Sion - Zürich 1:1 (1:1)
SR Piccolo. - Tore: 5. Kény (Penalty) 0:1. 38. Boteli (Penalty) 1:1.
Sion: Racioppi; Lavanchy, Sow, Kronig, Hefti (81. Marquinhos Cipriano); Sylla, Kabacalman (82. Chipperfield), Baltazar Costa; Chouaref (74. Nivokazi), Boteli (64. Berdayes), Lukembila (63. Surdez).
Zürich: Huber; Lichtenstein, Kamberi, Schödler, Volken; Berisha; Comenencia, Reichmuth, Krasniqi (72. Spadanuda), Emmanuel (88. Ramic); Kény.
Bemerkungen: 27. Rote Karte gegen Sylla (grobes Foul).