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Zwei bekannte Rückkehrer und zwei Neulinge

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Granit Xhaka und Breel Embolo kehren für die letzten zwei Spiele der Nations League wie erwartet in die Nationalmannschaft zurück. Erstmals dabei sind Samuel Ballet und Silas Huber.

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Murat Yakin gibt sein letztes Nati-Aufgebot für dieses Jahr bekannt © KEYSTONE/URS FLUEELER

Captain Granit Xhaka und Sturmspitze Breel Embolo waren für das letzte Länderspielfenster Ende September/Anfang Oktober nicht aufgeboten worden, weil sie gefälschte Covid-Zertifikate erworben hatten. In der Zwischenzeit hat der Schweizerische Fussballverband entschieden, keine weiteren Sanktionen zu verhängen.

Für Nationaltrainer Murat Yakin war es keine Frage, dass Granit Xhaka nicht nur als Spieler, sondern auch als Captain zurückkehrt. "Das war für mich nie eine Diskussion", betont er bei der Vorstellung für sein Kader für die Spiele gegen Slowenien in Maribor (13. November) und drei Tage später in St. Gallen gegen Schottland. "Er ist unser Leader." Er habe es kurz mit dem Spielerrat besprochen. "Es wäre nur ein Problem gewesen, wenn Manu (Akanji, der Xhaka in den letzten vier Spielen als Captain vertrat) Captain bleiben wollte. Aber er sieht Granit als Captain."

Auch Breel Embolo, der am Wochenende in einem Interview mit CH Media sein Unverständnis über den Ausschluss für die letzten Spiele zum Ausdruck brachte, ist ohne Einschränkung wieder willkommen. Da Zeki Amdouni noch etwas angeschlagen ist, dürfte der in Atlanta zuletzt erfolgreiche Basler auch wieder zur Stammformation gehören. "Es ist eine super Sache, im Sturm eine solche Situation zu haben", freut sich Yakin und erwähnt auch den zuletzt etwas ausser Form geratenen Winsley Boteli vom FC Sion.

Erstmals dabei sind der in der Türkei engagierte Samuel Ballet und der FCZ-Goalie Silas Huber. Der ehemalige YB-, Winterthur- und Como-Spieler Ballet ist eine Option für die linke Offensivseite. Er belegt mit Amedspor überraschend den 2. Platz in der Süper Lig und brillierte am Wochenende mit einem Hattrick. Huber kommt als vierter Goalie mit.

Ebenfalls aufgeboten sind die zuletzt verletzten Amdouni, Ricardo Rodriguez und Denis Zakaria, hingegen fehlt weiterhin Ruben Vargas. Insgesamt stehen 28 Spieler im Kader. Vom überlegenen Super-League-Leader Lugano schafft es hingegen keiner ins Aufgebot. "Die Konkurrenz ist halt gross", erklärt Yakin.

Die Ausgangslage der Schweiz ist nach den vier Siegen zum Auftakt hervorragend. Bereits ein Punkt in Slowenien würde genügen, um schon vor dem letzten Spiel den Gruppensieg und damit den Wiederaufstieg in die Liga A sicherzustellen. "Wir wissen, was in Maribor auf uns zukommen wird", betont Yakin. "Wir gehen mit grossem Selbstvertrauen an die Aufgabe heran und wollen den Sack zu machen."

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