Hinter den Kulissen laufen bei Borussia Dortmund die Planungen für die Zukunft auf Hochtouren. Der BVB möchte Führungsspieler Waldemar Anton langfristig an den Verein binden und hält gleichzeitig engen Kontakt zu Polen-Talent Marcel Regula. In den vergangenen Tagen kam es zu wichtigen Gesprächen in beiden Personalien.
Er ist unter Niko Kovac der klare Abwehrboss beim BVB!
Waldemar Anton kam im Sommer 2024 aus dem Schwabenland in den Ruhrpott und hat sich seitdem glänzend bei den Schwarz-Gelben entwickelt. Der 30-Jährige ist aus der Startelf der Borussen nicht mehr wegzudenken und absolvierte insgesamt bislang 94 Partien im BVB-Dress, zu denen noch einige hinzukommen sollen, wenn es nach den BVB-Verantwortlichen geht.
Nach exklusiven Sky Sport Informationen fand so bereits in der vergangenen Woche ein erster Anton-Gipfel in Dortmund statt. Dabei trafen sich die Berater des Innenverteidigers mit den BVB-Bossen Lars Ricken und Ole Book, die klare Signale sendeten: Anton soll auch in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle spielen. Sein aktueller Vertrag ist bei den Westfalen dabei sogar noch bis 2028 gültig, der BVB möchte jedoch früh die Weichen für die Zukunft stellen und Antons Vertrag verlängern, was mit einer Anpassung seiner Bezüge einhergehen würde.
Die Gespräche befinden sich dabei noch in einem frühen Stadium, grundsätzlich verfolgen Klub und Spieler aber dieselbe Richtung, so kann sich auch der BVB-Abwehrchef einen langfristigen Verbleib in Dortmund vorstellen. Auch bei Gregor Kobel und Julian Ryerson, deren Verträge ebenfalls bis 2028 laufen, sind zeitnah Gespräche geplant. Bei Anton geniesst das Thema aktuell allerdings höchste Priorität.
Parallel arbeitet Dortmund an möglichen Verstärkungen für die Zukunft. Dabei spielt Marcel Regula weiterhin eine wichtige Rolle in den Überlegungen der Borussia. Nach exklusiven Sky Sport Informationen kam es am Donnerstag zu einem Geheimtreffen in Dortmund. Dabei wurden die Berater des polnischen Top-Talents gemeinsam mit Ole Book und David Blacha gesichtet.
Der aktuell bei Zaglebie Lubin unter Vertrag stehende Pole wird beim BVB seit geraumer Zeit beobachtet. Die Verantwortlichen trauen dem jungen offensiven Mittelfeldspieler dabei zu, dass er einen ähnlichen Weg wie Klublegende Lukasz Piszczek gehen könnte, der vom Offensivspieler zu einem der besten Rechtsverteidiger Europas umgeschult wurde. Lubin würde für das Top-Talent nach Sky Sport Informationen sieben bis acht Millionen Euro fordern.
Ob ein Transfer bereits im kommenden Winter realisierbar ist, bleibt allerdings offen. Dafür sind noch zahlreiche Faktoren entscheidend, darunter die sportliche Entwicklung des Spielers, die Forderungen seines Klubs und die Kaderplanung der Dortmunder.
Fest steht jedoch: Während Anton zum langfristigen Eckpfeiler der Defensive werden soll, arbeitet der BVB bereits an den nächsten Bausteinen für die Zukunft. Dortmund plant zweigleisig - mit seinem Abwehrchef und einem vielversprechenden Talent..