Der spanische Nationaltrainer de la Fuente verzichtet bei der kommenden Weltmeisterschaft auf Dani Carvajal und Alvaro Morata.
Zwei Legenden des spanischen Fussballs werden nicht an der Weltmeisterschaft 2026 teilnehmen.
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Am Montag hat auch der spanische Fussballverband RFEF seine Vorauswahl von 55 Spielern für die kommende WM fristgerecht bei der FIFA eingereicht. Dabei sorgte insbesondere das Fehlen zweier prominenter Namen für Aufsehen: Dani Carvajal und Alvaro Morata werden nicht mit der spanischen Nationalmannschaft zur WM in den USA, Kanada und Mexiko reisen.
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Zwei erfolgreiche Karrieren
Das Fehlen der beiden Routiniers markiert das Ende einer Ära. Morata zählt mit 87 Länderspielen und 37 Treffern zu den erfolgreichsten Angreifern in der Geschichte der spanischen Nationalmannschaft. In der ewigen Torjägerliste belegt der Stürmer Rang vier - nur ein Treffer trennt ihn von der spanischen Ikone Fernando Torres.
Carvajal prägte über viele Jahre die rechte Abwehrseite Spaniens. Auf Vereinsebene feierte er mit Real Madrid beispiellose Erfolge, gewann sechsmal die Champions League und sammelte insgesamt 30 Karrieretitel - Zahlen, die Carvajal zu einen der grossen Figuren des europäischen Fussballs machen.
Dreimal gemeinsam Europameister
Beide Spieler verbindet eine aussergewöhnliche Geschichte im Trikot der Nationalmannschaft. Bereits 2011 feierten sie zusammen den Triumph bei der U19-Europameisterschaft, zwei Jahre später folgte der Titel bei der U21-EM. Bei beiden Turnieren wurde Morata Torschützenkönig.
Die Krönung erlebten sie schliesslich 2024, als sie mit der spanischen A-Nationalmannschaft in Deutschland den Europameistertitel holten.
Sportlich ins zweite Glied gerückt
In den vergangenen Monaten konnten beide sportlich jedoch nicht mehr an ihre früheren Leistungen anknüpfen. Carvajal kam in der aktuellen Saison - auch aufgrund einer Knieverletzung - nur auf 20 Einsätze für Madrid und musste sich zunehmend mit der Rolle eines Reservisten zufriedengeben. Auch Morata fand bei Como keinen festen Stand und verbuchte in dieser Saison lediglich drei Scorerpunkte in 28 Einsätzen.
Dass die beiden spanischen Legenden nun nicht Teil des WM-Aufgebots sind, ist aus sportlicher Sicht nachvollziehbar. Dennoch werden sie auf der grössten Bühne des Weltfussballs fehlen.
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