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Fery schreibt ein englisches Märchen

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Der Engländer Arthur Fery steht sensationell in den Viertelfinals des Grand-Slam-Turniers in Wimbledon. Das sind die wichtigsten Fakten vom Montag.

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Kann sein Glück kaum glauben: Arthur Fery steht in Wimbledon im Viertelfinal © KEYSTONE/EPA/NEIL HALL

Der Engländer Arthur Fery (ATP 114) schreibt in Wimbledon ein wahres Märchen. Im Duell zweier Wildcard-Empfänger rang der 23-Jährige den ehemaligen Halbfinalisten und Top-Ten-Spieler Grigor Dimitrov in fünf Sätzen nieder. Im entscheidenden Match-Tiebreak behielt Fery nach fast vier Stunden mit 10:7 die Oberhand. Er ist in der Nähe von Paris geboren, wuchs aber in Wimbledon auf und ging unweit des Tennisstadions zur Schule. Nun steht er erstmals im Viertelfinal eines Grand-Slam-Turniers.

Der Italiener Flavio Cobolli (ATP 10), überraschender Finalist auf Sand am French Open, überzeugt auch auf Rasen. Im Achtelfinal liess der 24-jährige Römer der Nummer 6 Alex de Minaur in drei Sätzen keine Chance. Er ist nun auch im Viertelfinal gegen Arthur Fery klarer Favorit.

Zum dritten Mal in Folge in den Viertelfinals steht Taylor Fritz. Der als Nummer 6 gesetzte US-Amerikaner liess dem letztjährigen Gstaad-Sieger Alexander Bublik in drei Sätzen keine Chance. Auf seinen Gegner musste er noch warten. Die Partie zwischen dem French-Open-Sieger Alexander Zverev und dem Tschechen Jiri Lehecka begann erst um 20.45 Uhr Lokalzeit.

Die Ukrainerin Marta Kostjuk strebt in Wimbledon nach dem French Open die zweite Halbfinalqualifikation in Folge an. Die aus Kiew stammende Weltnummer 13 setzte sich gegen die Qualifikantin Ashlyn Krueger 6:4, 6:4 durch. Im Viertelfinal trifft Kostjuk auf die Italienerin Jasmine Paolini (WTA 17). Die Wimbledon-Finalistin von 2024 hatte in der dritte Runde Viktorija Golubic besiegt und wies nun auch die Philippinin Alexandra Eala (WTA 32) in die Schranken, die Vorjahressiegerin Iga Swiatek aus Polen aus dem Turnier geworfen hatte. Paolinis grösstes Problem: Roger Federer auf der Tribüne des Centre Courts machte sie richtig nervös.

Nachdem Elise Mertens in Wimbledon dreimal im Achtelfinal gescheitert war, erreichte die 30-jährige Belgierin erstmals den Viertelfinal im Einzel beim All England Club. Im Doppel hatte sie dort bereits zwei Titel gewonnen (2021 und 2025). Das bisher beste Grand-Slam-Ergebnis im Einzel bleibt der Halbfinal am Australian Open 2018. Mertens bezwang Marie Bouzkova, ebenfalls eine Top-30-Spielerin. 6:4, 6:4. Auch ihre nächste Gegnerin stammt aus Tschechien. Es ist Linda Noskova, die Nummer 12 der Weltrangliste. In der unteren Tableauhälfte schaffte es keine Topten-Spielerin in die Viertelfinals.

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