Freiburg zum ersten Mal in einem europäischen Halbfinal
Freiburg steht zum ersten Mal in den Halbfinals eines europäischen Wettbewerbs. Der Bundesligist gewinnt in der Europa League auch das Rückspiel gegen Celta Vigo diskussionslos, diesmal mit 3:1.
Igor Matanovic und zweimal Yuito Suzuki erzielten die Tore für die gross aufspielenden und abgezockt auftretenden Breisgauer, die der Partie mit einem Doppelschlag in der 33. und 39. Minute früh die letzte Spannung nahmen. Schon beim 3:0 im Hinspiel war die Mannschaft mit den Schweizern Johan Manzambi und Bruno Ogbus mit einer Zweitoreführung in die Pause gegangen.
Wenig fehlte, und das 3:0 wäre am Donnerstag in Galicien auf Manzambis Konto gegangen. Der Schweizer Allrounder tankte sich in der 51. Minute über die rechte Seite in den Strafraum und liess Vigos Goalie Ionut Radu mit einem Haken aussteigen. Sein Abschluss aus kurzer Distanz wurde aber noch geblockt und ermöglichte Suzuki im Nachsetzen den zweiten Treffer. Nach 70 Minuten kam Ogbus für Manzambi ins Spiel.
Freiburgs Gegner im ersten Europacup-Halbfinal der Vereinsgeschichte ist am 30. April und 7. Mai der Sieger der Partie zwischen Betis Sevilla (mit Ricardo Rodriguez) und Braga (Hinspiel 1:1). Auch im zweiten Halbfinal könnte es zu einem Schweizer Duell kommen: Dan Ndoyes Nottingham geht zuhause mit einem 1:1 ins Rückspiel gegen Porto, Bologna mit Remo Freuler und Simon Sohm tritt mit einer 1:3-Hypothek bei Aston Villa an.