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Für Alexander Zverev scheint der Weg in den Final frei zu sein

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Alexander Zverev und Coco Gauff lassen in den Achtelfinals nichts anbrennen. Dies sind die wichtigsten Fakten beim US Open in der Nacht auf Dienstag.

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Alexander Zverev ist auch bei Stoppbällen zur Stelle © KEYSTONE/AP/Frank Franklin II

Alexander Zverev erreichte beim US Open souverän die Viertelfinals und präsentierte sich dabei erstmals durchgehend in Titelform. Der French-Open-Sieger liess dem lange Zeit überforderten Italiener Luciano Darderi beim 6:2, 6:2, 7:6 (7:3)-Erfolg nur im dritten Satz eine Chance und konnte sich vor allem auf den starken Aufschlag verlassen.

In dieser Form darf sich der 29-Jährige beste Chancen auf sein erstes US-Open-Endspiel seit 2020 ausrechnen. Sowohl der Viertelfinalgegner Botic van de Zandschulp aus den Niederlanden als auch die potenziellen Halbfinal-Kontrahenten Karen Chatschanow aus Russland und der Belgier Alexander Blockx gelten als Aussenseiter. Erst im Final am Sonntag könnte ein grosser Name wie der Spanier Carlos Alcaraz warten.

Zverev setzt damit seine starke Saison fort: Halbfinal beim Australian Open, erster Titel beim French Open, Finalniederlage in Wimbledon, nun zumindest die Viertelfinal. Insgesamt feierte Zverev seinen 22. Sieg der Saison bei einem Grand-Slam-Turnier und stellte damit den deutschen Rekord von Boris Becker aus dem Jahr 1989 ein. Erstmals überhaupt in seiner Karriere hat Zverev in allen vier grossen Turnieren eines Jahres die Runde der besten acht erreicht.

Die 22-jährige Coco Gauff bezwang in den Achtelfinals die vier Jahre jüngere Iva Jovic 6:1, 6:4. Die Siegerin des US Open 2023, damals als 19-Jährige, setzte sich in einem hochklassigen Match im amerikanischen Duell durch. Jovic wird in ihrer Heimat eine ähnliche ruhmreiche Zukunft vorhergesagt wie Gauff.

Gauff, die nun auf die French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa trifft, hatte bereits das Vorbereitungsturnier in Cincinnati gewonnen und ist eine der Topfavoritinnen auf den Titel beim Grand-Slam-Turnier in New York. Mit einem Triumph beim US Open könnte sie die Spitze der Weltrangliste übernehmen, sollte die Kasachin Jelena Rybakina im Viertelfinal scheitern. Aber die Konkurrenz ist hochkarätig. Insgesamt stehen die ersten sechs Spielerinnen der Setzliste im Viertelfinal. Dies gab es beim US Open zuletzt vor 28 Jahren.

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