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Im Schatten des Kollegen: Verstappens gebrauchter Tag

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Ein Defekt an der Power-Unit und Probleme mit der Batterie kosteten Verstappen wertvolle Zeit. Der viermalige Weltmeister hatte im Kampf um die vorderen Plätze keine Chance.

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Max Verstappen startet in Baku hinter seinem Red-Bull-Teamkollegen Isack Hadjar. © Imago

Ein Defekt an der Power-Unit und Probleme mit der Batterie kosteten Verstappen wertvolle Zeit. Der viermalige Weltmeister hatte im Kampf um die vorderen Plätze keine Chance.

Das kommt nicht häufig vor!

Max Verstappen wurde im Qualifying zum Grossen Preis von Aserbaidschan nicht nur von seinem Teamkollegen Isack Hadjar geschlagen, der Franzose auf P4 lag am Ende sogar über eine halbe Sekunde vor dem viermaligen F1-Weltmeister. Grund für diesen gewaltigen Rückstand waren Schwierigkeiten mit der Power-Unit am Red Bull des Niederländers.

  • Alle Infos zum GP von Aserbaidschan

Mekies erklärt Verstappen-Probleme

"Bei Max hatten wir ein grösseres Problem im Auto. Wir hatten weniger Höchstgeschwindigkeit auf den Geraden, als wir das antizipiert hatten. Das hat das Qualifying von Max zerstört. Er hatte überhaupt keine Chance zu kämpfen. Das ist schon frustrierend", erklärte Laurent Mekies, Teamchef von Red Bull, am Sky Sport Mikrofon. Verstappen landete abgeschlagen nur auf Startplatz acht. Zum insgesamt fünften Mal - und damit häufiger als auf allen anderen Strecken - lag Verstappen im Baku-Qualifying hinter seinem Teamkollegen.

"Für Max wäre viel mehr drin gewesen. Er hatte in FP3 ein sehr gutes Gefühl im Auto und auch am Anfang des Qualifyings. Er war am Ende über eine halbe Sekunde hinter seinem Teamkollegen. Mir hat aber mehr Kopfzerbrechen gemacht, dass es vielleicht ein grösseres Problem für das Rennen werden kann. Mekies wirkte auch sehr angespannt", analysierte Sky Sport F1-Experte Timo Glock die Situation: "Max war bedient. Das wird kein schönes Meeting bei Red Bull."

Norris zerstört Verstappens finale Runde

Auf seiner letzten Runde in Q3 wurde Verstappen auch noch durch eine Gelbe Flagge eingebremst, McLaren-Weltmeister Lando Norris löste diese durch einen Verbremser in Kurve drei aus. "Das war das Letzte, was dann noch dazu kam. Während des gesamten Qualifyings hat uns der Speed gefehlt, selbst im Vergleich zu meinem Teamkollegen. Der Motor hat nicht richtig gearbeitet, das war ein Problem", haderte Verstappen bei Sky Sport.

MAX VERSTAPPEN 🇳🇱

  • Name: Max Emilian Verstappen
  • Geburtstag: 30. September 1997 (Hasselt, Belgien)
  • Team: Oracle Red Bull Racing
  • Erstes F1-Rennen: GP von Australien (2015, DNF)
  • Erster F1-Sieg: GP von Spanien (2016)
  • Titel: 4 (2021, 2022, 2023, 2024)
  • Vorherige Teams: Toro Rosso

Doch der 28-Jährige hatte noch weitere Probleme. "In Q3 hat in der zweiten Runde auch die Batterie nicht richtig geladen. Ich musste die Runde dann abbrechen, hatte dann wiederum nicht genug Temperatur in den Reifen. Daher hatte ich dann auch nicht genügend Topspeed auf der Geraden. Und dann steht man am Ende da, wo ich stehe. Wir waren an diesem Wochenende eigentlich ganz gut dabei. Hatten jetzt aber ein katastrophales Qualifying", wurde Verstappen deutlich.

Grosses Lob für Comebacker Hadjar

Dabei zeigte der nach seiner Handverletzung wiedergenese Hadjar, was mit dem RB22 in Baku möglich gewesen wäre. Der 21-Jährige verpasste nur um etwas mehr als eine Zehntelsekunde die erste Startreihe.

"Isack fühlt sich wohl im Auto, hat keine Schmerzen und steht bei 100 Prozent. Er hat den Donnerstag genutzt, um seinen Rhythmus zu finden und ein gutes Qualifying abgeliefert", lobte Mekies seinen Schützling.

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