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Klopp bestätigt Gespräche als DFB-Teamchef: "Ich bin bereit"

Keystonr

Jürgen Klopp äussert sich bei seinem WM-Arbeitgeber MagentaTV zur Bundestrainer-Frage. Der 59-Jährige kann sich den DFB-Job vorstellen. Doch es gibt noch viele Dinge zu klären - auch mit Red Bull.

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Wenn es nach dem DFB und Jürgen Klopp geht, wird der 59-Jährige Nachfolger von Julian Nagelsmann © KEYSTONE/EPA/SAM WASSON

Jürgen Klopp hat Gespräche mit dem Deutschen Fussball-Bund für das Bundestrainer-Amt bestätigt, rechnet aber nicht mit einer kurzfristigen Einigung. "Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt, also ich bin bereit", sagte Klopp bei MagentaTV. Auf die Frage, was zu einer Unterschrift noch fehle, antwortete Klopp mit einem Wort: "Zeit".

Zunächst müsse er mit seinem jetzigen Arbeitgeber Red Bull die Vertragsangelegenheiten klären. Aber auch mit dem DFB rechnet der 59-Jährige mit grundlegenden Verhandlungen. "Es werden intensive Gespräche sein müssen, weil natürlich die Probleme, die wir aktuell haben, nicht an der Personalie Julian Nagelsmann hängen", sagte Klopp.

Nagelsmann hatte am Freitag - vier Tage nach dem WM-Aus der Fussball-Nationalmannschaft in der ersten K.-o.-Runde gegen Paraguay - das Amt aufgegeben. Den 38-Jährigen lobte Klopp ausdrücklich: "Julian ist ein aussergewöhnlicher Trainer. Das wird er in seinem Trainerleben noch ganz oft beweisen dürfen."

Klopp ist derzeit als Experte für MagentaTV in den USA im Einsatz. Sein Hauptjob ist allerdings der des Chefstrategen für den Fussball-Bereich von Red Bull. Mit seinem Chef Oliver Mintzlaff habe er schon gesprochen. "Im Idealfall gibt es am Ende nur Gewinner nach so einer Geschichte, dass man einfach sagt, okay, Red Bull muss sauber aus der Nummer rauskommen können", sagte Klopp.

Ohne die Niederlage gegen Paraguay würde die Situation eine andere sein, hob Klopp hervor. "Aber jetzt sind die Dinge, wie sie sind. Julian ist zurückgetreten, und der DFB kümmert sich um eine Nachfolgeregelung und ist in dem Zuge dieser Gedanken, die sie sich gemacht haben, auf mich zugekommen", sagte er.

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