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Kym und Bertola verpassen Hauptfeld nach Fünfsatzdrama

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Stan Wawrinka erhält in Wimbledon keine Gesellschaft aus dem eigenen Land. Jérôme Kym und Rémy Bertola verlieren in der letzten Runde der Qualifikation jeweils in fünf Sätzen.

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Für den Tessiner Rémy Bertola platzte der Traum vom ersten Grand-Slam-Hauptfeld © KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE

Beide, der Tessiner Rémy Bertola (ATP 187) und der Aargauer Jérôme Kym (ATP 197), müssen sich über eine vergebene Chance ärgern. Sie führten in ihren Partien jeweils mit 2:1 Sätzen, brachten die erste Qualifikation für das Hauptfeld in Wimbledon aber nicht ins Trockene.

Kym unterlag dem 70 Plätze besser klassierten Russen Roman Safiullin in fast fünf Stunden 6:4, 6:7, 6:3, 6:7, 4:6. Der 23-jährige Davis-Cup-Spieler aus Rheinfelden hatte im letzten Jahr am US Open zum ersten und bisher einzigen Mal das Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers und danach sogar die 3. Runde erreicht.

Im vierten Satz führte der Fricktaler bereits 4:2, wehrte dann später noch zwei Satzbälle ab, ehe er auch das zweite Tiebreak verlor. Im entscheidenden fünften Durchgang gab er seinen Aufschlag vorentscheidend zum 4:5 ab.

Für Rémy Bertola platzte der Traum vom ersten Grand-Slam-Hauptfeld überhaupt ebenfalls, nach fast dreidreiviertel Stunden Spielzeit. Der 27-jährige Tessiner unterlag dem Briten Max Basing (ATP 331), der sogar für die Qualifikation eine Wildcard brauchte, 6:2, 4:6, 6:3, 5:7, 2:6.

Bei jedem anderen Grand Slam hätte dies für die Qualifikation gereicht. Einzig in Wimbledon geht die letzte Runde über drei Gewinnsätze - und auch nicht im All England Club, sondern ein paar Kilometer entfernt in Roehampton.

Stan Wawrinka (ATP 110) bestreitet das Hauptturnier dank einer Wildcard ein letztes Mal.

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