Der niederländische Superstar will bleiben – knüpft seine Zukunft aber an eine entscheidende Bedingung.
Max Verstappen hat sich trotz anhaltender Gerüchte klar zu Red Bull bekannt - doch der vierfache Weltmeister stellt Bedingungen. Teamchef Laurent Mekies bestätigte vor dem Österreich-GP, dass der 28-Jährige weiterhin mit dem Rennstall geplant hat. Entscheidend sei jedoch die sportliche Entwicklung.
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"Max hat uns klargemacht, dass er mit dem Team weitermachen möchte", erklärte Mekies. Gleichzeitig sei aber ebenso deutlich, dass Verstappen ein konkurrenzfähiges Auto brauche, um zufrieden zu sein. Genau daran hapert es derzeit: Nach vier Titeln in Serie (2021 bis 2024) verpasste Verstappen 2025 knapp den nächsten Triumph, und auch 2026 kommt Red Bull bislang nicht in Fahrt. In der Teamwertung liegt der Rennstall nur auf Rang vier.
Verstappen besitzt zwar noch einen Vertrag bis 2028, doch sollen leistungsabhängige Ausstiegsklauseln einen vorzeitigen Wechsel ermöglichen. Entsprechend gross ist der Druck auf Red Bull, die Performance schnell zu steigern.
ZUM DURCHKLICKEN: Die Vertragslaufzeiten der F1-Piloten
Image:Weltmeister Lando Norris fährt noch bis mindestens 2027 für McLaren.
Image:Der Vertrag von Oscar Piastri beim Papaya-Team ist bis 2028 datiert.
Image:Der Vertrag von George Russell bei Mercedes läuft Ende 2027 aus.
Image:Auch Andrea Kimi Antonelli ist bei Mercedes bis 2026 Stammpilot.
Image:Der vierfache Weltmeister Max Verstappen bleibt noch bis 2028 bei Red Bull.
Image:Isack Hadjar ersetzt nach einem starken Rookie-Jahr bei den Racing Bulls Yuki Tsunoda und fährt 2026 im zweiten Red Bull.
Image:Charles Leclerc hat bei Ferrari einen Kontrakt bis 2028.
Image:Auch F1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton bleibt der Scuderia 2026 erhalten. Sein Vertrag läuft bis 2027.
Image:Alexander Albon hatte im Mai 2024 einen neuen mehrjährigen Vertrag bis mindestens 2026 bei Williams unterschrieben.
Image:Teamkollege Carlos Sainz geht 2026 in seine zweite Saison beim Traditionsrennstell.
Image:Routinier Fernando Alonso könnte bei Aston Martin seine letzte F1-Saison fahren.
Image:Auch Lance Stroll wird mindestens noch 2026 für Aston Martin an den Start gehen.
Image:Liam Lawson fährt nach seiner Ausbootung bei Red Bull auch 2026 für die Racings Bulls.
Image:Arvid Lindblad ist 2026 der einzige Rookie im Feld. Der Brite mit indisch-schwedischen Wurzeln fährt für die Racing Bulls.
Image:Youngster Oliver Bearman geht bei Haas in sein zweites F1-Jahr.
Image:Esteban Ocon hatte Alpine 2024 verlassen. Bei seinem neuen Arbeitgeber Haas hatte er einen Vertrag über mehrere Jahre unterzeichnet.
Image:Nico Hülkenberg ist aktuell der einzige deutsche Pilot in der Formel 1. Zur Saison 2025 wechselte er von Haas zu Sauber und fährt dort beim neuen Audi-Werksteam auch 2026 mit Option auf 2027.
Image:Bei Audi heisst sein Teamkollege auch weiterhin Gabriel Bortoleto.
Image:Pierre Gasly hatte im Sommer 2025 seinen Vertrag bei Alpine verlängert und fährt nun bis mindestens 2028 für den französischen Rennstall.
Image:Franco Colapinto hatte Jack Doohan nach nur sechs Rennen 2025 bei Alpine ersetzt. Alpine verlängerte seinen Vertrag für die Saison 2026.
Image:Valtteri Bottas fährt ab 2026 für das Cadillac Formula 1 Team. Der Vertrag geht bis 2027.
Image:Sergio Perez fährt ab 2026 für das Cadillac Formula 1 Team. Auch sein Kontrakt ist bis 2027 datiert.
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Red Bull will Abstand zur Spitze verringern
Hoffnung setzt das Team auf ein umfangreiches Update-Paket, das beim Rennen in Spielberg erstmals zum Einsatz kommt. "Dieses Wochenende ist ein wichtiger Schritt, um wieder näher an die Spitze zu rücken", so Mekies. Eine sofortige Trendwende erwartet er jedoch nicht: "Das Paket ist sehr umfangreich, es wird Zeit brauchen, bis alles optimal funktioniert."
Das klare Ziel ist es, den Rückstand auf die Konkurrenz deutlich zu verkürzen - im Idealfall auf wenige Zehntelsekunden. Verstappen selbst arbeite intensiv daran mit, das Auto weiterzuentwickeln, und sei tief in die Analyse eingebunden.
Verstappen will konkurrenzfähiges Auto
Ein Wechsel ist laut Mekies aktuell kein Thema. Gespräche über die Zukunft würden nicht im Mittelpunkt stehen. "Wir fragen Max nicht jede Woche, ob er bleibt", sagte er mit einem Lächeln. Vielmehr liege der Fokus darauf, den RB22 wieder auf ein konkurrenzfähiges Niveau zu bringen.
Fest steht: Verstappen steht zu Red Bull - solange die sportliche Perspektive stimmt. Die kommenden Rennen dürften damit richtungsweisend für die Zukunft des Teams und seines Starfahrers werden.