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Update-Welle: Red Bull mit Mega-Paket || Ferrari & Mercedes legen nach

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Vom umfassenden Upgrade-Paket bei Red Bull bis zu gezielten Aero-Anpassungen bei Mercedes, Ferrari und McLaren: Beim Österreich-GP könnten entscheidende Weichen im Titelkampf gestellt werden.

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Max Verstappen (Red Bull) in Spielberg. © DPA pa

Vom umfassenden Upgrade-Paket bei Red Bull bis zu gezielten Aero-Anpassungen bei Mercedes, Ferrari und McLaren: Beim Österreich-GP könnten entscheidende Weichen im Titelkampf gestellt werden.

Die Formel 1 reist vom Barcelona-GP direkt weiter zum Red Bull Ring nach Spielberg - und im Gepäck haben viele Teams umfangreiche Updates. Einige Rennställe setzen auf Feintuning, andere bringen gleich ganze Upgrade-Pakete. Vor allem im Fokus: Heimteam Red Bull.

  • Alle Infos zum GP von Österreich

Red Bull mit massivem Update-Paket

Red Bull nutzt das Heimrennen, um den RB22 umfassend weiterzuentwickeln. Anpassungen an Seitenkästen, Motorabdeckung und zahlreicher Aerodynamik-Bauteile sollen sowohl die Zuverlässigkeit als auch die Performance verbessern.

Neben Änderungen am Unterboden, der Hinterradaufhängung, dem Heckflügel sowie dem Auspuff steht vor allem die Optimierung des Luftstroms im Vordergrund. Auch die Profilgebung des Unterbodens wurde angepasst, um die Strömung effizienter zu lenken. Ein klares Signal: Red Bull will vor heimischem Publikum ein Ausrufezeichen setzen.

"Wir wissen, dass wir noch einiges an Arbeit vor uns haben, damit wir dann in einer besseren Position sind mit unserem Auto. Aber wir haben es gemanagt und einiges an Performance aus dem Auto herausgeholt. Was die Balance angeht, wissen wir, dass wir noch nicht da sind, wo wir sein wollen. Ich habe aber keine Zweifel, dass wir weitere Verbesserungen finden werden", erklärte Red Bulls Teamchef Laurent Mekies am Freitag in Spielberg bei Sky Sport.

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Mercedes optimiert den Luftfluss

Mercedes bringt eine neue Vorderradaufhängung an den Start, die den Luftstrom in Richtung Heck verbessern soll. Zusätzlich wurde die Motorabdeckung angepasst, um flexiblere Kühloptionen zu ermöglichen. Die Silberpfeile setzen damit auf gezielte Weiterentwicklung statt auf ein grosses Upgrade-Paket.

MERCEDES 🇩🇪

  • Name: Mercedes-AMG Petronas Formula One Team
  • Gründungsjahr: 2010
  • Unternehmenssitz: Brackley, Grossbritannien
  • Vorgänger: Tyrrell, British American Racing, Honda Racing F1, Brawn GP
  • Konstrukteurs-Titel: 8 (2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021)
  • Teamchef: Toto Wolff
  • Fahrer: George Russell (GBR), Kimi Antonelli (ITA)
  • Testfahrer: Frederik Vesti (DEN)

Ferrari testet und entwickelt parallel

Ferrari setzt in Spielberg auf eine Mischung aus Performance-Updates und Testteilen. Ein überarbeitetes Frontflügel-Endelement knüpft an die Neuerungen aus Barcelona an. Gleichzeitig verzichtet die Scuderia auf ein zuvor getestetes Bauteil.

Im Fokus stehen zudem neue Komponenten am Unterboden und an den Spiegelhalterungen, die zunächst in den Trainingssessions evaluiert werden. Ziel ist es, wichtige Daten für die weitere Entwicklung zu sammeln.

McLaren wagt Experiment am Heck

McLaren sorgt mit einem ungewöhnlichen Ansatz für Aufmerksamkeit: Ein experimenteller Heckflügel wird im Training getestet - allerdings nur auf einem Auto. Die Konstruktion soll den Luftwiderstand auf den Geraden deutlich reduzieren.

Zusätzlich bringt das Team eine überarbeitete Bremsbelüftung am Heck mit, die mehr Abtrieb in diesem sensiblen Bereich generieren soll. Der Weltmeister-Rennstall bleibt damit innovativ.

MCLAREN 🇬🇧

  • Name: McLaren F1 Team
  • Gründungsjahr: 1963
  • Unternehmenssitz: Woking, Grossbritannien
  • Vorgänger: -
  • Konstrukteurs-Titel: 10 (1974, 1984, 1985, 1988, 1989, 1990, 1991, 1998, 2024, 2025)
  • Teamchef: Andrea Stella
  • Fahrer: Lando Norris (GBR), Oscar Piastri (AUS)
  • Testfahrer: Patricio O'Ward (MEX), Leonardo Fornaroli (ITA)

Alpine & Racing Bulls mit gezielten Aero-Updates

Alpine baut auf eine neue Frontflügel-Konstruktion inklusive angepasster Nase. Dazu kommen Änderungen an der Vorderachsgeometrie sowie ein neues Flügelelement am Diffusor - alles mit dem Ziel, den Luftfluss zu stabilisieren und die Effizienz zu steigern.

Die Racing Bulls konzentrieren sich ebenfalls auf den Heckbereich: Ein tiefer positioniertes Auspuffrohr sowie Anpassungen am Diffusor sollen die Aerodynamik optimieren und das Zusammenspiel mit dem Heckflügel verbessern.

Audi verstärkt Entwicklungsschub

Audi bringt gleich mehrere Neuerungen nach Österreich. Updates an Frontflügel, Unterboden, Hinterachse und Flügelelementen sollen vor allem die lokale Abtriebsleistung verbessern. Zusätzlich wurden Vorder- und Hinterwagen weiter optimiert, um den Luftstrom effizienter zu gestalten.

AUDI 🇩🇪

  • Name: Audi Revolut F1 Team
  • Gründungsjahr: 1993
  • Unternehmenssitz: Neuburg an der Donau, Deutschland / Hinwil, Schweiz / Bicester, Grossbritannien
  • Vorgänger: Stake F1 Team, Sauber F1 Team, BMW Sauber, Teams Sauber F1
  • Konstrukteurs-Titel: -
  • Teamchef: Mattia Binotto
  • Fahrer: Nico Hülkenberg (GER), Gabriel Bortoleto (BRA)
  • Testfahrer: Neel Jani (CH)

Cadillac legt nach - Fokus auf Kühlung und Aero

Auch Cadillac hat ein umfangreiches Update-Paket geschnürt. Neben Verbesserungen an Seitenkästen, Motorabdeckung und Kühlung arbeitet das Team intensiv an der Aerodynamik.

Neue Komponenten wie Unterboden-Elemente, Diffusor und Beam Wing sollen den Abtrieb steigern und die Gesamtperformance verbessern. Ein klarer Schritt nach vorne im Entwicklungsrennen.

Haas mit Strecken-spezifischer Anpassung

Haas bringt kleinere, aber zielgerichtete Updates mit. Zusätzliche Öffnungen in den Seitenkästen verbessern die Kühlung, während eine überarbeitete Bremsbelüftung vorne für stabilere Strömungsverhältnisse sorgen soll.

Keine Updates bei Williams und Aston Martin

Während viele Teams nachlegen, bleiben Williams und Aston Martin in Spielberg bei ihren bisherigen Paketen und verzichten auf neue Teile.

ASTON MARTIN 🇬🇧

  • Name: Aston Martin Aramco Cognizant F1 Team
  • Gründungsjahr: 2018
  • Unternehmenssitz: Silverstone, Grossbritannien
  • Vorgänger: Jordan, Midland F1 Racing, Spyker, Force India, Racing Point
  • Konstrukteurs-Titel: -
  • Teamchef: Adrian Newey
  • Fahrer: Fernando Alonso (ESP), Lance Stroll (CAN)
  • Testfahrer: Jak Crawford (USA), Stoffel Vandoorne (BEL)

Fazit: Spielberg wird zum Technik-Schauplatz

Der Österreich-GP wird nicht nur auf der Strecke entschieden, sondern auch im Entwicklungsrennen. Besonders Red Bull und Cadillac setzen mit umfangreichen Updates ein starkes Zeichen, während Teams wie Mercedes, Ferrari und McLaren mit gezielten Anpassungen nachziehen.

Die Frage bleibt: Wer holt das meiste aus seinen Neuerungen heraus - und verschiebt die Kräfteverhältnisse im Titelkampf?

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