Real gegen Inter und Sommer gegen Manzambi zum Auftakt
Real Madrid und Manuel Akanjis Inter Mailand lancieren am Dienstag die Ligaphase der Champions League 2026/27. Yann Sommer empfängt Johan Manzambis Aston Villa, Gregor Kobel startet gegen Villarreal.
Zum Team des FC Brügge, der als grosser Aussenseiter ins Heimspiel gegen den amtierenden Europa-League-Sieger Aston Villa geht, gehören neu neben Yann Sommer auch der Zürcher Cheveyo Tsawa und der Luzerner Andrej Vasovic. Gregor Kobel, Sommers Nachfolger im Tor der Schweizer Nationalmannschaft, bekommt es zum Auftakt mit dem FC Villarreal zu tun.
Der internationale Fokus liegt am Dienstagabend (21.00 Uhr) auf dem Bernabeu-Stadion von Madrid. Dort empfängt Rekordsieger Real (15 Titel) Italiens Meister und Leader Inter Mailand, der den Wettbewerb seinerseits dreimal gewonnen hat und in Spaniens Hauptstadt mit Manuel Akanji in der Innenverteidigung antreten dürfte.
Beim bisher letzten Triumph 2010 wurde Inter von José Mourinho gecoacht - jenem Mann, der im Sommer auf den Trainersessel der Königlichen zurückkehrte. Für den Portugiesen kommt es zudem zum Trainerduell mit Cristian Chivu, der 2010 bei Inter einen wichtigen Defensivbaustein Mourinhos bildete. Den 45-jährigen Rumänen bezeichnete der 63-jährige Mourinho in der Vergangenheit sogar als "eines meiner Kinder".
Während Inter 2026/27 noch makellos ist, musste Real am Wochenende mit dem 0:1 gegen Betis Sevilla einen ersten Rückschlag hinnehmen. Starstürmer Kylian Mbappé scheiterte vom Penaltypunkt, während sein Inter-Pendant Lautaro Martinez beim 3:2-Erfolg über Napoli nach einem 0:2-Rückstand mit einem Doppelpack glänzte. Inter hat Real in diesem Jahrtausend allerdings noch nicht besiegen können. Zuletzt gelang das im November 1998, als die Mailänder um den brasilianischen Ronaldo die Gäste mit 3:1 bezwangen. Seitdem gab es vier Niederlagen.
Titelverteidiger Paris Saint-Germain startet am Mittwoch gegen Slovan Bratislava, wenn auch die Mitfavoriten FC Barcelona (gegen Feyenoord Rotterdam) und Arsenal (Napoli) ins Geschehen eingreifen. Bayern München am Donnerstag gegen Norwegens Senkrechtstarter Bodö/Glimt.