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Schumacher rät Aston Martin zu Motorenhersteller-Wechsel

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Trotz Superhirn Adrian Newey und grosser Ambitionen kommt Aston Martin sportlich nicht vom Fleck. Für Ralf Schumacher liegt ein Teil des Problems beim Antrieb, weshalb er dem Team einen Wechsel zu Mercedes oder möglicherweise Audi ans Herz legt.

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Fernando Alonso (l.) und Lance Stroll (r.) erleben mit Aston Martin eine Saison zum Vergessen. © Imago

Trotz Superhirn Adrian Newey und grosser Ambitionen kommt Aston Martin sportlich nicht vom Fleck. Für Ralf Schumacher liegt ein Teil des Problems beim Antrieb, weshalb er dem Team einen Wechsel zu Mercedes oder möglicherweise Audi ans Herz legt.

Es gleicht einem Albtraum, der nie zu Ende gehen scheint!

Aston Martin erlebt in der Formel 1 eine Horror-Saison, die seinesgleichen sucht. Der finanzstarke Rennstall mit dem ehemaligen Red-Bull-Superhirn Adrian Newey in seinen Reihen steckt bereits seit dem Sommer tief in einem Loch und scheint einfach nicht hinauszufinden. Drei magere Punkte durch Top-Fahrer Fernando Alonso hat das F1-Team nach 14 Rennen eingeheimst, womit man lediglich vor F1-Neuling Cadillac auf dem vorletzten Platz rangiert.

Besserung ist nicht wirklich in Sicht, weshalb Sky Sport F1-Experte Ralf Schumacher dem Rennstall rät, Konsequenzen zu ziehen und sich von Motorenhersteller Honda zu trennen. "Ich vermute, dass das (Motorenherstellerwechsel, Anm. d. Red.) die einzige Chance sein wird. Honda hatte die Möglichkeit nachzurüsten, doch das hat nicht wirklich etwas gebracht. Das deutet eher darauf hin, dass man nicht die richtigen Ideen und nicht die richtigen Leute an den Positionen hatte, ansonsten wäre der Motor besser", meinte der ehemalige F1-Pilot im Sky Sport Podcast Backstage Boxengasse.

"Eine Riesenblamage"

"Das ist für einen solchen Weltkonzern wie Honda eine Riesenblamage, wenn man überlegt, dass Red Bull innerhalb von vier, fünf Jahren ein Motorendepartment aufbaut, was dann einen Automobilhersteller überholt. Dementsprechend würde ich an Aston Martins Stelle keine Zeit verschwenden und den Motor wechseln", fügte Schumacher noch hinzu.

In die Bresche springen könnte laut Schumacher dabei möglicherweise zum einen Audi, die seit der aktuellen Saison mit einem eigenen Team in der Formel 1 vertreten sind, die sicherere Variante für den englischen Rennstall wäre laut dem Experten allerdings wohl auf Mercedes zu setzen.

"Ich bin fest davon überzeugt, dass Audi zu den besseren Aggregaten in der Formel 1 gehören wird. Allerdings sind sie noch ein bisschen in den Kinderschuhen. Da würde man nochmal ein grosses Risiko eingehen. Wenn ich jetzt der Manager von Aston Martin wäre, dann würde ich die grössten Fehlerquellen ausklammern wollen. Wenn ich es könnte, wäre das dann Getriebe und Hinterachse von Mercedes zu übernehmen, was auch immer angeboten wird zusammen mit dem Antriebsstrang. Dann weiss man auf jeden Fall, dass man top dabei ist. Das sieht man ja auch an McLaren. Und dann liegt es an Adrian Newey und dem Team, den Rest zu machen", erklärte Schumacher.

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