"Spanien ist Weltmeister, und das ist gut so"
In der Medienlandschaft herrscht globale Einigkeit: Spanien ist ein verdienter Weltmeister. Die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente siegt über Argentiniens "deprimierenden Anti-Fussball".
Nationale und internationale Pressestimmen zum WM-Final:
"Blick": "Spanien ist Weltmeister und das ist gut so. Vor allem, weil so ein unverdienter argentinischer Titel verhindert wurde. (...) In der 106. Minute hat der Wahnsinn von New Jersey endlich ein Ende!"
"Tages-Anzeiger": "Argentiniens Destruktivismus wird bestraft. Argentinien versucht 120 Minuten, das Spiel zu zerstören, es gelingt nicht. Messi bleibt der grosse Abschied verwehrt. (...) Und die Spanier sind der verdiente Sieger, der einzig richtige, wenn man es auch nur etwas mit dem Fussball hat. Argentinien hat nichts, rein gar nichts für dieses Spiel getan."
"Neue Zürcher Zeitung": "Der argentinische Minimalismus wird in einem denkwürdigen WM-Final spät bestraft - Spanien ist der verdiente Weltmeister. (...) Der favorisierte Europameister Spanien war das deutlich aktivere, beschwingtere, bessere Kollektiv."
Spanien
"Mundo Deportivo": "Ja, es war das entscheidende Spiel ihres Lebens. Ein Spiel, das die Geschichte eines Landes und einer Generation für immer verändern wird. Spanien muss das Jahr 2010 nun nicht mehr als einmalige Erinnerung betrachten. Die Nationalmannschaft unter Luis de la Fuente schrieb im MetLife Stadium ihr eigenes Kapitel und holte sich gegen die argentinische Mannschaft um Leo Messi den zweiten Weltmeistertitel ihrer Geschichte."
"Sport": "Spanien holt sich seinen zweiten Stern dank eines Biss des 'Hais'!"
"Marca": "Wieder Könige der Welt. In die Ruhmeshalle der Helden rückt Ferran Torres ein, der ein monumentales Tor erzielt hat."
"As": "Wie beim ersten Mal. Ein Tor von Ferran Torres in der 106. Minute besiegelt den zweiten Weltmeistertitel in der Geschichte Spaniens. 'La Roja' schoss 20 Mal aufs Tor, Argentinien nur zweimal."
"El Mundo": "Spanien beendet Messis Weltmeisterschafts-Ära."
Argentinien
"La Nacion": "Das Ende eines Traums."
"La Capital": "Argentinien gab alles bis zum letzten Tropfen Blut, bis zum letzten Funken Mut und bis zum letzten Rest des Fussballs, der ihm noch blieb, und unterlag mit dem knappsten Ergebnis in der Verlängerung und mit nur zehn Spielern gegen eine spanische Mannschaft, die zwar deutlich überlegen war, der es aber an Mut fehlte, das Spiel schon früher zu entscheiden. Den Jungs von Lionel Scaloni ist nichts vorzuwerfen. Sie haben eine phänomenale Weltmeisterschaft gespielt - mit epischen Siegen, mit der Liebe des gesamten argentinischen Volkes, und sie haben das Turnier mit hoch erhobenem Kopf beendet."
"Olé": "Argentinien gab alles und ging mit erhobenem Kopf unter: Spanien ist verdienter Weltmeister 2026."
"Clarín": "Danke, Leo! Messi verabschiedet sich von der WM mit seinem dritten Final und einem unvergesslichen Turnier. Der argentinische Kapitän sitzt auf dem Rasen, resigniert, aber sicherlich stolz darauf, bei seiner letzten Weltmeisterschaft erneut ein Endspiel bestritten zu haben."
"Diario Popular": "Argentinien hat die Seele gegeben, aber Spanien war besser und ist Weltmeister."
"Buenos Aires Herald": "Es war ein zähes Spiel für die Albiceleste, die vom Anpfiff an Mühe hatten, das Spiel in den Griff zu bekommen. Spanien hatte den Grossteil des Ballbesitzes, während Argentinien nur sporadische Konter zustande brachte und keinen einzigen Torschuss verzeichnen konnte."
England
"Sun": "Ein Märchen in New York. Ferran Torres' Treffer in der Nachspielzeit bricht die Herzen von Messi und Co. nach der dummen Roten Karte von Fernandez. Danke an die Götter des Fussballs. Danke an Ferran Torres und Spanien. Danke und gute Nacht an die Rabauken aus Buenos Aires. Argentinien musste schliesslich dafür bezahlen, dass es versucht hatte, ein Fussballspiel in eine Strassenschlägerei zu verwandeln."
"Telegraph": "Spanien gewinnt die WM in einem Triumph des Fussballs über Argentiniens Verbrechen. Es brauchte die Verlängerung, aber Gott sei Dank hat sich der Sport durchgesetzt. Spanien ist Weltmeister und der Fussball ist dadurch besser. Messi und Argentinien haben nichts verdient, denn sie haben nichts geleistet und waren damit die ersten WM-Finalisten, die in der regulären Spielzeit nicht einmal einen Torschuss hatten. Nichts als Foul, Foul und noch mehr Foul. Das war hässlicher, deprimierender Anti-Fussball. Und der hat bekommen, was er verdient."
Frankreich
"L'Équipe": "Die neuen Könige. Spanien dominiert eine argentinische Mannschaft, die ihren ersten Torschuss erst in der 117. Minute abgibt. Zwei Jahre nach dem EM-Titel bestätigt La Roja ihren Status als beste Mannschaft der Welt. Spanien dominierte eine enttäuschende und abgehackte Partie gegen eine kaum wiederzuerkennende, völlig harmlose argentinische Mannschaft."
"Le Parisien": "Die Welt liegt ihnen zu Füssen. Diese Spanier, die den Ball so geschickt laufen lassen, dass ihre Gegner fast verrückt werden, halten den WM-Pokal in den Händen. Spanien holt sich 16 Jahre nach dem ersten erneut einen Weltmeistertitel, den zweiten in seiner Geschichte."
Italien
"Gazzetta dello Sport": "Spanien. Zwangsläufig Spanien. Unvermeidlich Spanien. Nur Spanien konnte diesen Final gewinnen, denn wenn es an Argentinien gegangen wäre, wäre das eine Beleidigung für den Fussball gewesen. Ein schöner Triumph, der nur durch den Gegner getrübt wurde, der entschieden hatte, nicht zu spielen. Grossartiges Spanien, hässliches Argentinien."
"Corriere della Sera": "Spanien auf dem Dach der Welt vor den Augen von Trump. Argentinien kämpft, dann bricht die Mauer. Der Sieg war der Höhepunkt der Partie, die durch die sengende Sonne und die Provokationen der Argentinier angeheizt wurde. Argentinien fehlten die Idee und die Kraft nach dem langen Weg ins Finale. Messis letzter Tanz geriet zu einer langsamen Aufführung ohne Rhythmus."